Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: Schlau durch Kyrill

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Mit zunehmendem Alter scheint die Risikobereitschaft stark nachzulassen. Und damit meine ich jetzt nicht etwa die Höhe des Einsatzes beim Bingospiel.

Die Rede ist hier nämlich von mir selbst (61).

Ich erinnere mich noch genau an Kyrill. Da machten sich die Kolleg(inn)en bereits recht früh auf den Heimweg, um zu Beginn des Unwetters sicher zuhause zu sein. Ich dagegen nahm die Warnungen auf die leichte Schulter - im Vorfeld konnte man ja nicht wissen, wie sehr Kyrill in Deutschland wüten würde.
Am Nachmittag fuhr ich sogar noch zu einer Pressekonferenz, die wir zugesagt hatten. Da war ich dann "überraschenderweise" der einzige Pressevertreter. Und meine Gesprächspartner schauten ein wenig unkonzentriert häufig auf die Uhr, weil sie es anscheinend sehr eilig hatten und gar nicht mit meinem Kommen gerechnet hatten.
Hätte ich - rückblickend - auch besser bleiben lassen. Denn ich war sehr, sehr froh, als ich dann endlich durch heftigsten Sturm in meiner Garage angekommen war.
Warum ich das gerade jetzt erzähle, fragen Sie?
Nun, als letzte Woche die Unwetterwarnung für Gewitter, heftigste Regenfälle und sogar Hagel kam, da machte ich mich frühzeitig auf den Heimweg. Man ist ja lernfähig.
Nicht umsonst heißt es: "Schaden (es muss ja nicht unbedingt einer mit Hagel sein) macht klug."
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