Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Segen oder Fluch?"

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Zwei Dinge sind mir bei unserer Umfrage zu den Wünschen der Mendener Bürger für Einzelhandelsangebote besonders aufgefallen:

1. Es waren weniger „die üblichen Verdächtigen“, die ihre Meinung äußerten, sondern die „Normalbürger“. Das war an sich gut so, denn die Meinung von Otto-Normalverbraucher hatten wir ja auch erfahren wollen.
Warum sich allerdings die anderen nicht geäußert hatten ... vielleicht war das Eisen ja zu heiß!?

2. Eine Meinung - die ich aus den vielen an dieser Stelle einmal hervorheben möchte - beleuchtete ein ganz bestimmtes Dilemma.
Jörg Treese schrieb (unter anderem) mit Blick auf das ITG-Projekt auf dem ehemaligen Parkhaus/Dieler-Gelände: „Niemand investiert in einen (hochwertigen) Standort, wenn er nicht weiß, ob in zwei Jahren 100 Meter weiter ein ähnliches Geschäft seine Umsätze halbiert!“

Recht hat er! Das „Nordwall Center“ kann Segen sein. Oder auch Fluch.
Ein florierendes Einkaufsparadies inmitten einer ansonsten „toten“ Stadt nützt niemandem etwas.
Wenn die ganze Stadt in Bewegung kommen soll, dann müssen die Karten offen auf dem Tisch liegen!
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