Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Sport ist doch Mord!"

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Während das Ski- und Rodelfieber den Rest Deutschlands voll im Griff hat, stehe ich sportlichen Betätigungen in der "Weißen Pracht" sehr, sehr skeptisch gegenüber.
Das liegt vor allem daran, dass ich in meinem ganzen Leben nur ein einziges Mal Ski gefahren bin - und dieser Nachmittag Anfang der 60er Jahre in einer Katastrophe endete.

Die etwas außer Kontrolle geratene Skiabfahrt konnte ich als damals unerfahrener Sieben- oder Achtjähriger noch halbwegs elegant mit Hilfe zweier Sträucher stoppen. Doch der anschließende Weg nachhause endete mit viel Blaulicht und im Krankenhaus.
An einer unübersichtlichen Straßenstelle wurde ich nämlich von einem Auto erfasst und machte einen unfreiwilligen Looping. Das war zuviel "Sport" für einen Tag, so dass ich mich die nächsten Wochen zuhause erholen durfte.
Das Ganze hatte aber auch noch zwei weitere Vorteile: Wegen des Schleudertraumas und einer Gehirnerschütterung war ich für den Rest meiner Grundschulzeit von bestimmten Sportunterrichtsübungen befreit. Super!
Und die Unfallstelle wurde entschärft, indem dort (m)eine Fußgängerampel installiert wurde, die noch heute in Betrieb ist.

Jetzt verstehen Sie sicherlich, weshalb ich höchstens mal einen Schneeball in die Hand nehme und Wintersport ansonsten eine Sache ist, die ich nur vom sicheren Sofa aus im Fernsehen verfolge. Denn Sport ist manchmal "Mord".
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