Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Virtuelle Wirklichkeit"

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Eines vorab: Ich gehöre zu den Menschen, die eine Zeitung zum Anfassen brauchen. Eine, die man richtig umblättern kann - und mit der man nach Fliegen schlagen oder einen Rotweinfleck aufwischen kann.

Online sehe ich als interessante Ergänzung, vor allem aus Aktualitätsgründen, denn ein Beitrag ist nun mal viel, viel schneller gepostet, als eine Zeitung gedruckt und verteilt.

Und für optimal halte ich die Verquickung von Online und Print. So kann man zum Beispiel zum Zeitungsartikel auch gleich schon die dazugehörigen Leserbriefe und Kommentare abdrucken, die vorab auf die Online-Berichterstattung eingegangen sind.

Dass Social-Media-Plattformen wie Facebook nicht die „echte“ Wirklichkeit widerspiegeln, sondern nur virtuell sind, ist klar. Sie kennen doch bestimmt den Witz, wo die Witwe in der leeren Kirche seufzt „Und dabei hatte er 1.800 Facebook-Freunde ...“.
Doch in diesen Tagen wurde für mich die virtuelle Facebook-Welt richtige Wirklichkeit. Als ich dort gepostet hatte, dass ich mich immer wieder vertue, wen ich „im Netz“ duze und im wirklichen Leben sieze, gab‘s mehr als 50 „Likes“ und knapp 30 Kommentare.
Und auch so einige „Du-Angebote“, die ich jetzt ins echte Leben mit rüber nehme. Danke!
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