Stadtspiegel-Kolumne von Seite 1: "Wenn das so einfach wär'"

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„Wahlen werden heutzutage auf social media entschieden“, hatte kürzlich ein Kollege behauptet.
Diese Bemerkung fiel während eines Gespräches, in dem wir uns darüber unterhielten, ob das in Deutschland praktizierte Wahlsystem überhaupt noch zeitgemäß ist.

Womöglich - so hatten wir diskutiert - wäre es eine gute Möglichkeit, die Wahlbeteiligung vor allem bei den Jüngeren zu steigern, wenn man seine Stimme auch per SMS oder E-Mail abgeben könne.
Unabhängig davon, ob das technisch überhaupt umsetzbar ist, könnte ich mir schon vorstellen, auf diese Weise Jungwähler zu motivieren.

Aber ob Bürgermeister-Wahlen auf Facebook & Co. entschieden werden, das wage ich doch sehr stark zu bezweifeln.

Wäre ja auch zu einfach: Man bräuchte als „Wahlbarometer“ nur die „Likes“ zu zählen und schon hätte man den voraussichtlichen Gewinner.

Wo bliebe denn da die Spannung?!
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