„… und manchmal im Galopp“

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Pferde, des Künstlerin Leidenschaft. (Foto: Foto: Märkische Bank)
Menden. Beim Betrachten der Bilder von Beate Overhoff, die sie noch bis zum 17. Juni im KompetenzCenter Menden der Märkischen Bank in der Poststraße zeigt, erkennt der Besucher sofort ihre Leidenschaft für Pferde.
„Seit meiner Jugend sind die Pferde immer ein Teil meines Lebens gewesen“, erzählt Beate Overhoff. „So ist es auch in der Malerei. Ich zeichne die Tiere auf der Weide und im Stall, erstelle Fotos zur Erinnerung und mache Kompositionsskizzen. Die Bilder entstehen dann im Atelier, meistens in Acryl, was meiner spontanen Arbeitsweise entgegen kommt.“
Die Pferde kennt sie nicht nur aus der Distanz des Beobachters. Seit vielen Jahren erlebt Beate Overhoff als Reiterin die Bewegungen und das Temperament ganz unmittelbar. Aus dieser Erfahrung und der Anschauung entstehen ihre Kompositionsideen in freier Malerei.
Aus Erinnerungen von der Dortmunder Rennbahn sind einige Bilder und Zeichnungen entstanden. Anhand von Fotos hält sie die Bewegungen fest. Es geht ihr nicht um die perfekte Wiedergabe. Wichtig ist ihr ein lockerer, rhythmischer Bewegungsablauf, der die Leichtigkeit und die Schnelligkeit suggeriert, mit der die Rennpferde über die Bahn fliegen.
Am 7. April wurde ihre Ausstellung in den Räumlichkeiten der Bank eröffnet.
Viele Gäste waren der Einladung der Bank in die Poststraße gefolgt.
„Uns als Volksbank liegt die Förderung qualitativ hochwertiger kultureller Aktivitäten, des Sports, der Kunst und des sozialen Engagements in unserer Region sehr am Herzen“, sagte Martin Weber, Filialdirektor der Märkischen Bank in Menden, bei seiner Begrüßungsrede.
Beate Overhoff zeigt insgesamt 50 Gemälde und Zeichnungen in Acryl aus unterschiedlichen Serien im Erdgeschoss der Bank.
Der Ausstellungstitel ist aber nicht nur auf die Pferde, sondern allgemein auf das Thema Bewegung und Rhythmus bezogen.
Beate Overhoff wurde 1953 in Menden geboren. Bis zu ihrem 25. Lebensjahr hat sie auch dort gewohnt. Durch ihre Familie ist die Verbindung zu der Stadt immer geblieben.
Ihr Talent hat sie von ihrem Vater, Werner Tewes, geerbt, der schon zu Kriegszeiten malte. Nach seiner Selbstständigkeit als Malermeister hat er sich wieder seiner alten Passion zugewandt. Er malte und kopierte überwiegend alte Meister bis fast zu seinem 90. Lebensjahr. Er war im Mendener Malkreis und nahm an einigen Gemeinschaftsausstellungen teil.
Beate Overhoff, die gelernte Zahntechnikerin ist, begann 1999 ihre Kunstausbildung unter anderem regelmäßig an der Europäischen Kunstakademie in Trier.
Seit 2003 präsentiert sie ihre Bilder in Gemeinschafts- und Einzelausstellungen.
Heute freut sich Beate Overhoff, ihre Bilder, die auch käuflich zu erwerben sind, dem Mendener Publikum präsentieren zu können.
Ebenfalls können die Besucher Kataloge und Postkarten kaufen. Den Verkaufserlös der Kataloge und Postkarten stiftet Beate Overhoff einem guten Zweck.
Bank und Künstlerin laden alle Interessenten herzlich ein, die Ausstellung, die noch bis zum 17. Juni zu sehen ist, während der Öffnungszeiten der Bank zu besuchen.
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