Urlaub von der Pflege? Das geht!

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Kreis. Die Pflege eines Angehörigen kann auf Dauer sowohl zu hohen körperlichen und seelischen Belastungen führen. Nicht selten stehen Angehörige rund um die Uhr zur Verfügung und versorgen Pflegebedürftige und demente Familienmitglieder auch in der Nacht. Für die notwendigen Ruhe- und Erholungsphasen vom täglichen Pflegestress gibt es verschiedene Entlastungsmöglichkeiten im Rahmen der Pflegeversicherung, wie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Darüber informiert die Pflegeberatung des Märkischen Kreises.
Wenn die Pflegeperson verhindert ist, kann mit den Leistungen der Verhinderungspflege eine Vertretung für die Pflege zuhause finanziert werden. Die Verhinderungspflege kann durch eine Angehörige, Freunde, Nachbar, durch einen ambulanten Pflegedienst oder auch in stationären Einrichtungen erfolgen. Die Verhinderungspflege kann auch stundenwiese in Anspruch genommen werden.
Die Kurzzeitpflege, die von stationären Senioren- oder Pflegeheimen angeboten wird, kann im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt oder in sonstigen Krisensituationen, in denen die häusliche Pflege nicht möglich ist, erfolgen.
Sowohl für die Verhinderungspflege als auch für die Kurzzeitpflege zahlen die Pflegekassen bis zu 1.612 Euro pro Jahr.
Weitere Informationen zur Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege sind bei der Pflegeberatung des Märkischen Kreises abrufbar unter 02352-9667777 (Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr außerdem montags von 13:30 bis 15:30 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17.00 Uhr).
Aufgabe der Pflegeberatung ist es, ältere und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige über alle Fragen rund um das Thema Pflege zu beraten. Die Beratung ist kostenlos und trägerunabhängig. Die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater beraten je nach Bedarfssituation telefonisch, persönlich oder auch im Rahmen eines Hausbesuchs.
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