Viel Geschichte an einem Tag

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Menden. Gleich zwei geschichtsträchtige Orte können am Samstag, 9. Juli, von 11 bis 12 Uhr besichtigt werden. Das Schmarotzerhaus, An der Stadtmauer 5, wird von der Mendener Stadtführerin Renate Brenner gezeigt und erklärt. In dem 300 Jahre alten Haus sitzt dann auch Schuhmachermeister Werner Frohne und führt sein Handwerk vor. Der Poenigeturm in der Turmstraße ist zur selben Zeit geöffnet. Dort stehen Gerd und Hanne Lemmerz für Fragen zur Verfügung. Im Turm können 47 Hexenschreine, eine Installation der Künstlerinnen Ulla Brockfeld und Dagmar Müller, als künstlerisches Gedächtnis an eines der schlimmsten Kapitel der Mendener Stadtgeschichte, besichtigt werden. Gleichzeitig stellt Wolfgang Kißmer im 1. Obergeschoss des neuen Rathauses das Stadtmodell vor, das Menden in der Zeit um 1829 zeigt. Wolfgang Kißmer, einer der Erbauer des Stadtmodells, gibt als Ahnen- und Familienforscher an diesem Tag auch gerne Auskunft über Mendener Familien und ihre Wohnhäuser. Das Museum am Marktplatz 3 ist von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
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