Wache ausgebaut

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Landrat Thomas Gemke überreichte den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Rupert Heidsick. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis
... und ein neuer Krankentransportwagen für Balve

Balve. Der Um- und Ausbau ist abgeschlossen und der neue Krankentransportwagen ist da. Für Landrat Thomas Gemke war es ein Heimspiel.

Er überzeugte sich von der Qualität der soeben abgeschlossenen Umbauarbeiten an der Rettungswache des Kreises in Balve und hatte gleich den Schlüssel für einen neuen Krankentransportwagen mitgebracht. Er ersetzt das Vorgängerfahrzeug.
Die Rettungswache war zu klein geworden, nachdem es eine Änderung der Vorhaltezeiten der Einsatzfahrzeuge (aus einem Tages-Krankentransportwagen wurde ein 24-Stunden-Fahrzeug) gegeben hatte. Dies führte zu mehr Personal. Die Wachestärke stieg um sieben auf 19 Rettungsassistentinnen und -assistenten.
Zudem mussten Möglichkeiten der Geschlechtertrennung geschaffen werden - jetzt verrichten auch vier Frauen ihren Dienst in Balve.


110.000 Euro
Baukosten

Um ausreichend Ruhe-, Schulungs- und Lagerräume, Sozialräume und einen Technikraum zu haben, musste die Rettungswache erweitert werden: Es wurde eine Fläche von 90 Quadratmetern vom benachbarten GesundheitsCampus angemietet, so dass die Nutzfläche des Gebäudes an der Sauerlandstraße 10 auf 246 Quadratmeter angewachsen ist. Die Baukosten betrugen 110.000 Euro. Für Möblierung und technische Einrichtungen wurden 90.000 Euro ausgegeben.
Wacheleiter Rupert Heidsick zeigte sich beim Rundgang mit dem Landrat durch die Wache sehr zufrieden mit dem zusätzlichen Platz und der Ausstattung.
Quasi zum Einzug in die neuen Räume hatten der Landrat, der neue Leiter Rettungsdienst beim Kreis, Uwe Krischer, sowie Ralf Bohnert von der Beschaffungsstelle die Schlüssel für den neuen Krankentransportwagen dabei. Das Fahrzeug auf Basis eines Mercedes-Sprinter wurde von der Firma Hospimobil in Aurich zum Krankentransportwagen (KTW) um- und ausgebaut. Das 190 PS starke Fahrzeug kostete 130.000 Euro, hinzu kommt die medizinische Ausstattung. Dazu gehören insbesondere Absaugpumpe, Beatmungsgerät, AED (Defibrillator), Spineboard, Schaufeltrage, Vakuum-Matratze, Fahrtrage, Tragestuhl, sonstige Notfallausstattung. Zur Fahrzeugausstattung zählen Traumabeleuchtung, Sondersignalanlage mit Frontblitzer, Beklebung mit Heckwarnstreifen nach Farberlass NRW, Umfeldbeleuchtung, Befestigungsmöglichkeit für sperriges Patienteneigentum (z.B. Rollator).

Text: Pressestelle des Märkischen Kreises (pmk)
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