Stadt kontert FDP: "Behauptungen wider besseres Wissen"

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Die Stadtverwaltung Menden nimmt Stellung zu den Schul-Vorwürfen der FDP. Sie schreibt:

"Nachfolgend geben wir hier die Argumentation der Verwaltung gegen die FDP-Position „Gesamtschule nach Lendringsen verlegen“ bekannt.


1. Zu dem Vorwurf „Jetzt ist das Schulchaos perfekt“:

Zum wiederholten Mal versucht die FDP-Fraktion dem BM grundlos Versagen vorzuwerfen.

Was hat die Verwaltung gemacht? Es wurde ab der 12. Kalenderwoche mit den Schulleitern der Förderschule, der Hauptschule Am Gelben Morgen und der Gesamtschule zur Sicherung der 5-Zügigkeit der Gesamtschule ein Konzept entwickelt, was für das Schuljahr 2013/14 eine Raumlösung für die Gesamt-schule durch einen Standorttausch zwischen Förderschule und Hauptschule AGM vorsah. Diese Überle-gung fand die Zustimmung der Schulleitungen von Förderschule und Hauptschule sowie der Bezirksregierung und nicht zuletzt des Rates der Stadt Menden.

Allerdings hatte die Bezirksregierung im Nachhinein den Wunsch an die Stadt Menden herangetragen, eine Lösung zu finden, die möglichst auf einen Umzug der Förderschule für das Schuljahr 2013/14 verzichtet. Dem lag der Hinweis der Bezirksregierung zugrunde, dass die Förderschule aufgrund der zurückgehenden Schülerzahl zum 31.07.2014 geschlossen werden soll.

Im Interesse der Förderschülerinnen und -schüler hat die Verwaltung diese Prüfung vorgenommen und wird am 16.04. im Schulausschuss eine neue Lösung vorschlagen, die auf einen Umzug der Förderschule verzichtet.

In diesen Abläufen ein „unverantwortliches Verhalten des Bürgermeisters“ zu sehen, ist nicht nachzuvollziehen. Wer wider besseres Wissen trotzdem behauptet, der Bürgermeister hätte bewusst den Rat und die Eltern getäuscht, behauptet schlichtweg die Unwahrheit.

2. Zu dem Vorschlag der FDP „Verlagerung der Gesamtschule nach Lendringsen oder Bösperde“:

Aus Kostengründen sollten die beiden Schulformen Gymnasium und Gesamtschule innenstadtnah angeboten werden. Jede andere Lösung verursacht unverhältnismäßig hohe Schülerfahrtkosten.

Eine innenstadtnahe Lösung für die Gymnasien und die Gesamtschule ist machbar, ein Umzug nach Lendringsen daher weder erforderlich, noch überhaupt sinnvoll.

So würde eine Verlagerung der Hauptschule AGM nach Lendringsen jährliche Fahrtkosten von ca. 60.000 € auslösen.

3. Zu dem Vorwurf, beide Schulkonferenzen (Hauptschule AGM und Förderschule) hätten zu kei-ner Zeit zugestimmt:

Fakt ist, dass die Schulkonferenz der Hauptschule zugestimmt hat und die Schulkonferenz der Rodenbergschule sich gegen einen Umzug der Förderschule aussprach, aber weiter gesprächsbereit ist."

Hier der Originaltext der FDP:
http://www.lokalkompass.de/menden/politik/der-vorw...
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1 Kommentar
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Frank Jacki aus Menden-Lendringsen | 06.05.2013 | 09:49  
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