Bürgermeister Volker Fleige wird Ihre Fragen beantworten
Menden (Sauerland): nordwall | Am Donnerstag 21. Mai, ist es wieder soweit: Bürgermeister Volker Fleige beantwortet Ihre Fragen hier im Lokalkompass.
Und so geht's: Ihre Fragen können Sie direkt im Kommentarfeld unter diesem Beitrag stellen. Dazu müssen Sie allerdings registriert sein. Das dauert weniger als zwei Minuten und ist natürlich kostenlos. Teilnehmen können natürlich nicht "nur" Bürger aus Menden, sondern auch aus den umliegenden Orten. Und - wir sind im Lokalkompass ja eine große Community - natürlich auch aus ganz anderen Städten. Wir wissen, dass zum Beispiel der Niederrhein unser Sauerland mit großem Interesse verfolgt.
Volker Fleige wird Ihre Kommentare sobald wie möglich beantworten, allerdings nicht sofort. Dies ist kein Chat. Deshalb stellen auch Sie "Ihre" Frage sofort, selbst wenn Herr Fleige zuvor gestellte noch nicht beantwortet hat. Ganz wichtig: Dies soll eine ruhige Frage- und Antwortrunde sein. Bitte beachten deshalb unbedingt die Nettiquette. Die Stadtspiegel-Redaktion und die hiesigen Lokalkompass-Moderatoren werden die Aktion begleiten. Wir freuen uns auf einen munteren Gedankenaustausch!
Eine ganz wichtige Frage liegt mir auf der Seele? Fällt den Politikern Mendens eigentlich noch auf, dass irgend etwas falsch läuft, wenn man an dem spart, was unsere Zukunft ausmacht??? An unseren Kindern - an den Treffs, also Anlaufstellen für sie, an den Einrichtungen, die vielen Kindern ein Zuhause vom Zuhause geben und wo sie Ansprechpartner finden! Ich bin sicher, es gibt andere Dinge an denen man sparen kann und darf, aber niemals an Dingen, die für unsere Kinder und ihre Kindheit, Jugend und vor allem Zukunft wichtig sind!
Besonders geht es mir um den Treff Bösperde......... Es kann nicht sein, dass der im Januar geschlossen wird und all die Besucher dann auf der Straße stehen, denn keiner wird von Halingen, Schwitten oder gar Fröndenberg zur Platten Heide fahren. DAs ist IRRSINN!
Sehr geehrter Herr Fleige,
leider kam es auf der diesjährigen Pfingskirmes zu Prügelei auf Unschuldige.
Meine Frage: Wie kommt es dazu, dass nur so wenig Sicherheitskäfte eingesetzt werden? Warum bestand nicht die Möglichkeit mehr Personal einzusetzen?
unsere Gesellschaft befindet sich in einem gewaltigen Umbruch, dem wir in allen Bereichen Rechnung zu tragen haben. Obwohl in den letzten Jahrzehnten - auch in Menden - Millionen in Kinder- und Jugendpolitik gesteckt wurden, sind die Geburtenzahlen dramatisch zurückgegangen.
Wir müssen also Strukturen anpassen.
Gleichzeitig gilt es, den Haushalt zu sanieren, damit wir unseren Nachfolgern und den nachfolgenden Generationen keine Schulden hinterlassen und sie handlungsfähig bleiben.
Mit Stolz darf ich darauf verweisen, dass Menden erstmals seit 10 Jahren einen genehmigten Haushalt hat und damit in kleinem Rahmen Gestaltungskraft zurückerlangt.
Die pauschale Feststellung, hier oder dort dürfe nicht gespart werden, ist je nach Interessenlage verständlich, aber nicht zielführend.
Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss (KJHA) der Stadt Menden hat eine Gruppe aus Fachleuten eingesetzt, um zu prüfen, welcher Jugendtreff verzichtbar sein könnte. So ist der Vorschlag Bösperde entstanden.
Allerdings hofft der KJHA auf Landeszuschüsse, die den weiteren Betrieb ermöglichen. Das wird sich im Herbst entscheiden.
Herr Fleige,
wieso soll jetzt ausgerechnet auch noch der Treff schließen?
reicht es nicht ,dass die Hauptschule schließen soll,nächstes Jahr?`,was kommt als nächstes?-vielleicht wollen sie uns ja auch noch den Sportplatz wegnehmen.
ich finde es einfach nicht inordnung,dass ALLES weg kommen soll.
So ein Treff in Bösperde,ist etwas wichtiges für die Kinder,dort können viele Freundschaften geschlossen werden,außerdem gibt es dort auch viele angebote für kinder und Jugendliche nur damit diese eine gute beschäftigung finden und nicht auf die 'schiefe'bahn geraten,ich persönlich finde ,der Treff sollte in Bösperde bleiben ,und nicht geschlossen werden,weil es dann GARKEINE möglichkeiten mehr für die Kinder/Jugendliche dort gibt.!!
Irgendetwas stimmt dieses Mal beim Stadtspiegel. Gestern waren die Frage von Frau Stapper und meine Antwort. Die Frage von Herrn Karaissaridis habe ich beantwortet, aber der Text ist nicht mehr da. Dafür habe ich gestern die Anfrage von Frau Orlean nicht gesehen... Antwort folgt später.
Irgendetwas stimmt dieses Mal beim Stadtspiegel. Gestern waren die Frage von Frau Stapper und meine Antwort. Die Frage von Herrn Karaissaridis habe ich beantwortet, aber der Text ist nicht mehr da. Dafür habe ich gestern die Anfrage von Frau Orlean nicht gesehen... Antwort folgt später.
Irgendetwas stimmt dieses Mal beim Stadtspiegel nicht. Gestern waren die Frage von Frau Stapper und meine Antwort nicht zu finden. Die Frage von Herrn Karaissaridis habe ich beantwortet, aber der Text ist nicht mehr da. Dafür habe ich gestern die Anfrage von Frau Orlean nicht gesehen... Antwort an Frau Orlean folgt.
Ihren Einsatz für den Treff in Bösperde verstehe und respektiere ich. Auch stimme ich Ihren inhaltlichen Anmerkungen zu.
Allerdings muss ich Sie auf meine Ausführungen zu Frau Stapper hinweisen, was die grundsätzliche Problematik unserer Stadt angeht.
Wie es zu der Entscheidung gegen Bösperde gekommen ist, finden Sie ebenso in dem vorhergehenden Text wie die Hoffnung, über eine neue Landes-Gesetzgebung zu einem Erhalt des Treffs zu kommen.
Alles, was die Verwaltung der Politik zur Schließung oder Kürzung vorschlägt, erfüllt niemanden mit Freude, auch uns selber nicht. Aber diese Stadt wird finanziell nur
gesunden, wenn wir die Strukturen den Gegebenheiten anpassen.
Dazu gehört, dass wir 5 Treffs in Menden haben, aber nicht mehr ausreichend Personal, um alle Stellen zu besetzen und die Öffnungszeiten anzubieten.
eine 100 %-ige Sicherheit gibt es auf keinem Volksfest; jedenfalls ist das Sicherheitskonzept für die Mendener Pfingstkirmes voll aufgegangen. Das war auch das Ergebnis der Manöverkritik aller Verantwortlichen unmittelbar nach der Kirmes.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Jeder, der zum Opfer einer gewalttätigen Auseinandersetzung wird, ist einer zuviel. Aber wir werden auch mit immer mehr Sicherheitspersonal nicht jede "Prügelei" ausschließen können.
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