Mein Trip nach Berlin: Paderborn und Elsen – „Das Leben ist schön, von einfach hat niemand gesprochen“

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Nach einer verregneten Nacht im Zelt machte ich mich am 12.08. auf in die Paderborner Stadt. Mich plagte eine Erkältung und es hat fast durchgängig geregnet, weshalb ich nicht sehr unternehmungslustig war und beschloss, erstmal in Paderborn zu bleiben.
Bei der Bahnhofsmission wurde ich herzlich empfangen, die Hilfe dort war beeindruckend und ich traf nette Menschen, die mir unter anderem mit auf den Weg gaben: „Das Leben ist schön, von einfach hat niemand gesprochen.“ Das war wohl war.
Durch Facebook trat eine nette Frau mit mir in Kontakt, die mir ein Ladekabel für mein Handy geschenkt hat, da ich meins zuvor verloren hatte. Es folgte ein langes Gespräch bei einer Tasse Kaffee. Das entgegengebrachte Vertrauen der Frau mir gegenüber war beeindruckend, schließlich war ich doch ein Fremder für sie.
Später konnte ich auf dem Gelände eines Bauern in Elsen, einem Stadtteil Paderborns, zelten.
Am nächsten Morgen frühstückte ich draußen auf dem Hof.
Es war kaum in Worte zu fassen, wie still und ruhig es auf dem Bauernhof war. Es war nur der Wind zu hören, der leise über den Hof hinweg zog. Die kräftigen Sonnenstrahlen erleuchteten das Herz. Alles zusammen ließ die letzten Tage so unwirklich erscheinen. Vergessen waren Hamm und ihre Sorgenkinder der Nacht da recht schnell. Aus den Sorgen, was wohl morgen wird aus mir, entsprang der Moment, in dem ich tiefe Zufriedenheit spürte.
Es gibt nichts mehr, was mich so schnell verzweifeln lässt. Diese Masse an Erfahrungen lässt mein Glück reifen und ich begreife immer mehr, was für eine Chance ich doch im Grunde habe. Es liegt an mir selbst, was morgen wird aus mir, dessen wurde ich mir mehr und mehr bewusst.
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