Tag der Architektur in Menden

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Der frei gelegte Glockenteichbach. (Foto: privat)

Unter dem Motto "Architektur für alle!" findet am 25. und 26, Juni der bundesweite Tag der Architektur statt.

Menden. Mit diesem offenen Thema möchten die Architektenkammern der Länder möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen und zum Ausdruck bringen, dass Architektur alle angeht, uns umgibt und unser tägliches Leben beeinflusst. Mehr als 300 Mitglieder der Architekten-Kammer Nordrhein-Westfalen haben ein Objekt zur Teilnahme angemeldet. Gemeinsam mit ihren Bauherren und Auftraggebern werden sie am letzten Juni-Wochenende Architekturfans und Bauinteressierte empfangen, um ihnen ihre neuen Bauten, Räume, Gärten und Freiraumgestaltungen zu präsentieren und um mit ihnen über Architektur und Baukultur zu diskutieren.

Bis zu 40.000 Besucher


Das mit Abstand größte jährliche Architektur-Event findet in diesem Jahr zum 21. Mal statt. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden in den vergangenen Jahren jeweils rund 35.000 bis 40.000 Besucher vor Ort gezählt.
Der Glockenteichbach spielte jahrhundertelang eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung von Menden. Aufgrund des zerstörten Wasserwerks knüpfte er nach 1945 letztmalig an diese Bedeutung an. Danach verschwand er für Jahrzehnte im Kanal. Seit 2015 bereichert er als belebendes, bespielbares, visuell und akustisch bereicherndes Element wieder die Altstadt. Von der Josefschule führt er über den Kirchhof von St. Vincenz, den Alten Rathausplatz und die Bahnhofstraße bis in den Mühlengraben. Am Sonntag, 26. Juni, finden zu der Freilegung des Glockenteichbachs zwei Führungen statt. Treffpunkt ist um 14 und 15 Uhr jeweils an der Josefschule.

Umbau einer Werkstatt


In Fröndenberg kann an der Alleestraße 24 der Umbau einer Werkstatt zu einem Büro bestaunt werden. Der Innenraum wurde vollständig entkernt, das Dachtragwerk freigelegt und die vormals dunklen und verschachtelten Räume wurden zu einem großzügigen und hellen Raum zusammengefügt, der über die gesamte Höhe des Daches offen ist. Das Objekt ist ein schönes Beispiel dafür, dass mit Sorgfalt und Sinn fürs Detail auch aus kleinen unscheinbaren Objekten und ohne großes Budget etwas Neues und Besonderes entstehen kann. Besichtigungstermine Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 16 Uhr.

Die ev. Kirche in Balve


Der Umbau der ev. Kirche in Balve, Hönnetalstraße 32, kann am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 15 Uhr nachvollzogen werden. Der Bestand wurde an die Bedürfnisse nach sakralem Raum und technischen Ansprüchen ganzheitlich weiterentwickelt. Die Einbauten der 1960/1970er Jahre wurden entfernt und der Kirchenraum in seiner Vertikalität betont. Der Innenraum ist symmetrisch gegliedert, wobei sich das Podest über die gesamte Breite in den Kirchinnenraum schiebt und der Altarbereich durch die Erhöhung der Apsis hervorgehoben wird.
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