Predigt Hungermarsch in Hauenstein bei der Spendenübergabe des SPENDEN-SPEED`s!

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Hauenstein: Winterkirchl | Liebe Freunde und Förderer des SPENDEN-SPEEd`s ich möchte Euch die Predigt von Pater Raphael ans Herz legen.

Papst Franziskus hat uns aufgerufen ein heiliges Jahr der Barmherzigkeit zu leben.

Im Evangelium Lukas können wir viele Gleichnisse lesen, die über die Barmherzigkeit von Gott berichten.

Ohne Liebe, gibt es keine Barmherzigkeit. Also von Barmherzigkeit zu sprechen, bedeutet auch von Liebe zu sprechen. Liebe als ein Gefühl starker Zuneigung zu einer Person deren wir nur Gutes wünschen.



Das Gleichnis welches wir gerade gehört haben, sprichtvon zwei Gleichnissen von Gottes Barmherzigkeit. Heute werde ich nur über das Gleichnis des verlorenen Schaafes sprechen.

Ich möchte damit beginnen zu sagen, daß das Gleichnis keine Logik besitzt. Wer ist der Schafhirte der es riskiert 99 Leben, anderer Schafe aufs Spiel zu setzen, um eines zu suchen? Unsere menschliche Logik sagt uns, daß 99 wichtiger sind, als einer. Also kümmern wir uns mehr um die 99, als um den einen. Aber dies ist unser menschliches Denken und die menschliche Logik.

Was bedeutet das Gleichnis nach den Gedanken von Jesus:

Erstens bedeutet es, daß Gottes Liebe und Taten nicht von menschlichen Worten und Gefühlen verstanden werden.

Zweitens bedeutet es, daß Gottes Liebe irrational und bedingungslos ist.
Gottes Liebe ist für alle von uns gleich. Er macht keine Unterschiede. Er bewertet einen wie Neunundneunzig.

Das heißt auch, daß Sie und ich in den Augen Gottes wichtig sind.

Die nächste Frage dann wäre, wer ist das verloren Schaf?

Das verloren Schaf ist jeder, der Liebe benötigt, oder Ihre Hilfe, Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Solidarität und Ihre Fürsorge.
Das verlorene Schaf ist der Schwächste in der Familie oder in unsere Gesellschaft, der Missahndelte, der jenige dem seine Rechteverwehrt werden, es sind die Hungrigen und Durstigen, diejenigen ohne Bildungen und so weiter und so fort…

In unserem Kontext kann ich jetzt sagen, daß wir heute hier sind, weil wir nach dem verlorenen Schaf schauen. Unsere verlorenen Schaf heute sind die Kinder unserer Stiftung in Chile. Weil sie die schwächsten der chilenischen Gesellschaft sind, Kinder, die von ihren eigenen Eltern und Familienmitgliedern verraten wurden.

Also Sie und die Stiftung werden zum guten Hirten für diese Kinder. Und das ist etwas Neus für die Kinder, daß sich irgendjemand um sie kümmert.
Diese Kinder haben mich zu Ihnen geschickt, um Ihnenzwei Worte zu sagen: Danke, Familie.

Sie haben mich zum Hungermarsch geschickt, um sie zu repräsentieren. Sie haben mich gesandt um Ihnen Grüße auszurichten und Ihnen zu sagen, daß sie wissen, was Sie für sie tun. Sie haben mich geschickt, damit ich Ihnen sage, nicht aufzuhören zu helfen, nicht aufzuhören ihnen Hoffnung und eine Zukunft zu geben. Sie haben mich gesandt um Ihnen zu sagen, daß sie niemanden haben. Sie haben nur Sie und die Stiftung. Sie haben mich auch geschickt Sie einzuladen sie zu besuchen.

Also bin ich heute das sichtbare Gesicht all dieser Kinder und meine Worte für Sie sind: Vielen Dank Brüder und Schwestern, vielen Dank liebe Freunde für Ihre Unterstützung.

Möge Euch Gott beschützen, jetzt und für immer! Amen!
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