Freunde Maroeuil besuchen Straßburger Weihnachtsmarkt - Teil 2

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Europäisches Parlament
Samstagmorgen machten sich, ausgeruht und frisch gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, die Freunde Maroeuil auf, um den Weihnachtsmarkt in Straßburg zu besichtigen.
Bereits ein paar hundert Meter weiter fuhren wir auf die Europabrücke. Wie nachhaltig die Anschläge von Paris wirkten, konnten wir hier bereits feststellen: Kontrolle. Unser Bus durfte allerdings schnell weiterfahren.
Am Sternplatz stand bereits unser Stadtführer. Vorbei ging es am Europäischen Parlament, dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die Staats- und Universitätsbibliothek, einer jüdischen Synagoge, dem kaiserlichen Viertel und dem Orangeriepark. Wir überquerten die Ill, bestaunten die Ausflugsbote und die hochmodernen Straßenbahnen: die Gleise liegen im Rasen und die Bahnen sind niedriger als die in Deutschland bekannten Niederflussbusse.
Es gibt Viertel mit Sozialwohnungen, wo Familien für kleines Geld zur Miete wohnen. Auch kleine Häuser für Familien mit mindestens 2 Kindern stehen hier z.V.. Die Miete dafür beträgt zwischen 250,00 und 300,00 €. Allerdings müssen die Familien ausziehen, wenn das jüngste Kind 25 Jahre alt wird.
Im Gegensatz dazu stehen die Nobelviertel: Mieten für eine Wohnung betragen hier mindestens 1.000,00 € und wer ein Häuschen kaufen möchte legt locker 1.600,00 € und mehr für den Quadratmeter auf den Tisch.
Außerdem verriet unser Stadtführer, dass der Storch das Wahrzeichen von Straßburg ist. Die Straßburger glauben daran, dass der Storch die Kinder bringt: man legt ein Stückchen Zucker auf die Fensterbank und wenn das vom Storch weggeholt wird, bringt er 9 Monate später ein Baby. Deshalb gibt es in Straßburg auch sehr viele Kinder. Allerdings fuhren wir auch durch eine Straße, in der sehr viele Platanen standen. Auf jeder dieser Platane befindet sich ein Storchennest. Die Anwohner warten jedes Jahr gespannt darauf, ob die Störche wiederkommen.
In Straßburg studierte und arbeitete auch Albert Schweitzer: ursprünglich Theologe, entschloss er sich später auch noch Medizin zu studieren. Als Arzt ging er nach Afrika und wurde als der Doktor von Lambarene bekannt.
Nach der Stadtrundfahrt mit den interessanten Informationen, ging es zurück zum Sternplatz und von da aus zu Fuß in die City, um den Weihnachtsmarkt zu erstürmen.
Hierzu gibt es dann Fotos im 3. Teil.
Einige Fotos haben Untertitel: bitte beachten.
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Jürgen Thoms aus Unna | 16.12.2015 | 19:08  
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