Das Moerser Amtsgericht früher und heute

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Geschichte und Gegenwart des Amtsgerichts in Moers zeigen seine Schönheit. (Foto: Fabritz)

In der Zeit-Blende zum Amtsgericht in Moers verschwimmt die Historie der Stadt mit der Gegenwart.

Nach Festlegung der Reichsjustizgesetze 1877 wurde Moers Sitz eines Amtsgerichts. Zunächst wurden dafür Räume im oberen Stockwerk des Stadthauses in Moers angemietet. 1897 wurde dann ein Neubau an der Uerdinger Straße bezogen, in dem zwei Richter Platz fanden – Viel zu wenig angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung um die Jahrhundertwende.

Tätigkeitsbereiche wuchsen


Auch die Tätigkeitsbereiche des Amtsgerichts wuchsen derartig rasant, wie eben auch die Industrie, dass erneut Expansion angesagt war. 5300 Quadratmeter der Pfarrgärten der evangelischen Gemeinde wurden dafür neu erschlossen und die Brücke über den Stadtgraben zur Uerdinger Straße hin neu gebaut.

Bau war nicht einfach zu realisieren


Das neue Gerichtsgebäude war an dieser Stelle gar nicht einfach zu realisieren, da man bei Probebohrungen erst in rund sechs Metern Tiefe festen Grund vorfand. Ab 1911 wurden dann 797 Eisenbeton-Pfähle in den Boden gerammt, als Befestigungsgrundlage des Neubaus, der schließlich 1913 fertiggestellt wurde. Für die äußere Ansicht wurden früher am Niederrhein übliche Materialien verwendet, wie etwa gesandete Handstrichverblender. Rote Ziegelsteine kontrastieren zu weißen Fugen, hinzu kommt der gelbliche Ton des Pfälzer Sandsteines und der Trachitsockel. Giebel und Portal sind bildhauerisch gestaltet. Foto: Fabritz
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