Festivalhalle war "Harakiri": CDU fordert fürs Moers Festival Konzept "back to the roots"

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Das moers festival ist weiterhin ein Thema, auch in der Politik. Foto: Archiv
Die CDU hat im Rat der Stadt Moers am Mittwoch, 27. April, eine Lanze für ein Moers Festival „back to the roots“ gebrochen und sich für einen Rückschnitt des Festivals „auf das Wesentliche“ ausgesprochen. Einbezogen werden sollen lediglich Schlosshof und kleine Spielstätten wie „Schloss, Bollwerk, Aulas und Turnhallen, Kneipen.“
Der Redebeitrag im Rat bezog sich eigentlich auf einen Antrag, die Stadtverwaltung zur Entwicklung neuer Betreiberkonzepte für die Festivalhalle zu beauftragen. Der „Versuch ist gescheitert, in einer Harakiri-Aktion aus einer maroden Tennishalle die Zukunft für das Moers Festival aufbauen zu wollen“, sagte Ingo Brohl.

Schnellst möglich aussteigen


Für die CDU-Fraktion sei nun der geringste, nötige Finanzeinsatz für den Betrieb der Festivalhalle die Richtschnur. „Für uns geht es nach der Beerdigung der Legende vom Sparschwein ,Festivalhalle' um die finanzpolitisch kontrollierte Beerdigung der Festivalhalle“, sagte Ingo Brohl wörtlich. „Es muss also der Zeitpunkt herausgearbeitet werden, an dem ein Ausstieg aus der Halle auf Grund von Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber neuerlichen Investitionen am wirtschaftlichsten ist.“
Fürs Festival wünschte er sich, dass es wieder aus der Mitte der Stadt herauswachse - „auch mit neuen künstlerischen Impulsen!“
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