Fog Joggers zu Gast im Bollwerk inkl. Live-Mitschnitt

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"Fog Joggers" (Foto: Eric Cimbal)

Bevor es ab November auf Deutschlandtour geht, trat die bekannte Krefelder Band „Fog Joggers“ noch mal in heimischen, nachbarlichen Gefilden auf: Im Bollwerk.

Große Bekanntheit erhielten die Jungs von den Fog Joggers durch ihren Song „Waiting in the wings“, der für einen Bierwerbespot im Jahr 2011 verwendet wurde. Seitdem sind die Krefelder in aller Munde und touren durch ganz Deutschland. Neben einem jährlichen Konzert in der Kulturfabrik in Krefeld, ging es jetzt für die vier zum ersten Mal in ihre Nachbarstadt.

Als Support hatten die Krefelder sich Daniel Gilberg, Tilo Hellmann und Sebastian Kuck von „Meine Zeit“ ausgesucht. Unterstützt werden die drei bei Live-Auftritten noch von Moritz Hippich. Pünktlich zur Primetime um 20.15 Uhr betraten die Weseler die Bühne des Bollwerks. Anfangs hatte Gilberg erst mal einiges damit zu tun, das Publikum näher vor an die Bühne zu locken. Verhalten wurde über den Raum verteilt mitgewippt. Spontan sprang Gilberg von der Bühne herunter und holte sich das Publikum näher heran. Pluspunkt für den 18-jährigen Weseler mit seiner sympathischen Art. Obwohl die drei Jungs noch relativ jung sind, bestechen sie mit ihren Texten, die zum Teil auffallend nachdenklich und erwachsen sind. Gilberg, dem eine gewisse Ähnlichkeit mit dem deutschen Sänger Joris nicht abzusprechen ist, sorgte so mit seiner Band für einen gelungenen Auftakt.

Nach einem kurzen Umbau betraten die Fog Joggers die Bühne. Sänger Jan Büttner setzte mit seiner markanten und unverwechselbaren Stimme ein und nahm den Raum direkt für sich ein. Das Publikum fing direkt an mitzuwippen und die Textzeilen leise vor sich hin zu singen. Neben Büttner vervollständigen Stephan Sellbach, Dominik van Bebber und Christian Hermanns die Band. Hermanns ist erst vor einigen Monaten, nach einem Wechsel, dazugestoßen und doch wirkte es so, als würde der „Neue“ bereits seit Jahren mit dabei sein. Die vier Krefelder vervollständigen einander. Die Witze zwischen den Liedern machen deutlich: Hier verstehen sich vier richtig gut, auch über das Musikalische hinaus.

"Ne ganz luftige Runde."


Büttner erzählte, dass sie sich extra vier gleiche Jacken für die Open-Air-Saison gekauft haben. Als er diese auszog, johlten einige weibliche Fans begeistert auf. Der Frontman weiß, wie er das, größtenteils weibliche, Publikum für sich einnehmen kann. Auch die nicht ganz so volle Halle nahm der Sänger mit Humor hin: „Ne ganz luftige Runde hier in Moers – da habt ihr ja dann genug Platz zum Tanzen.“

Highlight des Abends war für das Publikum mit Sicherheit die spontane Akkustikversion von „Real Life“, zu der sich Büttner spontan an den Bühnenrand gesetzt hatte und vollkommen selbstversunken und unglamourös das Lied performte. Spätestens in diesem Moment war es um die meisten der weiblichen Zuschauer geschehen, von denen eine dann auch unumwunden zugab: „Das war 100 Prozent über meinen Erwartungen.“

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