Frederik Göke liest Heinrich Böll: Dr. Murkes gesammeltes Schweigen

Wann? 14.03.2015 21:00 Uhr

Wo? Dorfkirche Repelen , An der Linde 3, 47445 Moers DE
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Moers: Dorfkirche Repelen | Prof. Bur-Malottke hat eine Sendung über das Wesen der Kunst aufgenommen: „Das Wesen der Kunst ist immer eine Hinwendung zu Gott“. Prof. Bur-Malottke überfallen Zweifel, Gewissensbisse, er verlangt das Wort „Gott“ zu ersetzen durch die Formulierung: „jenes höhere Wesen, an das wir glauben“. Prof Bur-Malottke weigert sich den ganzen Vortrag neu aufzunehmen, nur „Gott“ soll heraus geschnitten und durch „jenes höhere Wesen …“ ersetzt werden. Prof. Bur-Malottke gerät in die Hände des jungen Redakteurs Dr. Murke und in unvorhergesehene Schwierigkeiten. In seinem Vortrag taucht „Gott“ 28-mal auf, 10 Nominative, 5 Akkusative, 7 Genitive, 5 Dative und, was wird aus dem Vokativ: „Oh Gott!“ Daraus wird: „Oh du höheres Wesen an das wir glauben!“ aber was ist mit: „um Gottes Willen“, was ist mit „Gottvertrauen“, lieber weglassen? Mit solchen Hindernissen hat die Geistesgröße Prof. Dr. Bur-Malottke nicht gerechnet und dann ist da auch noch ein herzliches „Grüß Gott!“

Es liest Frederik Göke, Absolvent der Hochschule der Künste Bern. Bereits im Studium Engagement am Stadttheater Basel für die Rolle des Medwedenko in „Die Möwe“ von A. Tschechow, Regie: Viktor Bódo. Aufführungen einer selbst entwickelten Performance zur Finissage der Ausstellung „Merets Funken“ zum 100. Geburtstag von Meret Oppenheim im Kunstmuseum Bern. Frederik Göke kommt im Herbst wieder nach Moers und spielt den Soldaten in „Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky mit dem Ensemble der Duisburger Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Patrick Francis Chestnut, Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein. Ein Projekt vom Kulturrucksack NRW mit den Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule.

Die Nacht der offenen Gotteshäuser beginnt in der katholischen Kirche St. Martinus um 20.00 Uhr mit einer Andacht von Pfr. Bösing und einem geistlichen Orgelkonzert mit geistlichen Liedern von Händel und Mozart.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird für die beteiligten Künstler gesammelt
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