„Ja, schlimm“

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Kabarettist Christian Ehring mit seinem aktuellen Lagebericht in Rheinberg. Foto: Harald Hoffmann

Christian Ehring sorgt für Gegenwartsfuror in Rheinberg am Freitag, 31. März.

Den Deutschen geht es scheinbar gut. Die Wirtschaft brummt, der Export bricht alle Rekorde, die Deutschen sagen anderen, wo es langgeht, und Angela Merkel hat keine natürlichen Feinde mehr. Und doch schleicht sich selbst bei den hartgesottensten Hochleistungs-Verdrängern das Gefühl ein: So wird‘s nicht weitergehen. Die Klimakatastrophe steht vor der Tür, der Islamische Staat womöglich bald schon in Lüdenscheid, Europa bricht auseinander, Millionen Menschen sind auf der Flucht und lassen sich auch von Horst Seehofer nicht mehr abschrecken.

"Steht plötzlich der Zweifel da"

Die Einschläge kommen näher. Sind das beherrschbare Krisen oder schon schwere Ausnahmefehler? Reicht der Einkauf im Bioladen noch aus als moralischer Ablassbrief? Ist der Satz: „Ja, schlimm“ wirklich eine adäquate Reaktion auf die Katastrophen unserer Zeit? Und sollte man derartige Fragen überhaupt stellen, wo doch das Haus noch nicht abbezahlt und die Yogalehrer-Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen ist? Besser nicht. Sonst steht plötzlich der Zweifel da. Steht in der frisch renovierten Wohnküche, mixt sich einen Smoothie und will einfach nicht mehr gehen.

Monolog voller Gegenwartsfuror

„Keine weiteren Fragen“ ist ein assoziativer Monolog voller Gegenwartsfuror. Ein aktueller Lagebericht aus dem Komfortzonenrandgebiet. Diesen gibt der Kabarettist Christian Ehring am Freitag, 31. März, um 20 Uhr in der Stadthalle Rheinberg zum besten. Karten für die Veranstaltung sind zum Vorverkaufspreis von 20 Euro im Kulturbüro der Stadt Rheinberg, Tel.: 02843/171271, Zimmer 123 im Stadthaus, in der Buchhandlung Schiffer, Holzmarkt 10, oder bei der Stadtinformation Moers erhältlich.
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