„Jeder sollte mal ins Weltall fliegen!"

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Angereist aus dem Jahr 2054: Comedian Sia Korthaus. (Foto: Simin Kianmehr)

Mit ihrem Programm „Sorgen? Mache ich mir morgen!“ lädt die Künstlerin Sia Korthaus ihre Zuschauer vom 8. bis 10. März im Kulturzentrum Rheinkamp auf eine Zeitreise ein.

Korthaus kommt aus dem Jahre 2054 in die heutige Zeit gereist und erzählt den Zuschauern nicht nur, wer im Jahre 2054 die Welt regiert, sondern natürlich auch, ob der Berliner Flughafen tatsächlich fertig gestellt ist. Aber auch auf viele weitere Fragen hat die sympathische Komikerin eine Antwort: „In einer Szene kommt es zum Beispiel durch alle Geräte, die miteinander vernetzt sind, zu einer Eskalation und einem bunten Durcheinander.“

Es geht aber nicht nur von der Zukunft in die Gegenwart, sondern auch zurück in die Vergangenheit. Käse-Igel und Schlaghosen lassen grüßen. Drängt sich die Frage auf, welche Zeit für Korthaus persönlich die Beste war: „Meine persönliche beste Zeit ist immer das Jetzt. Natürlich gibt es mal Erlebnisse, auf die man verzichten könnte, aber ich genieße das Leben trotzdem.“ Falls aber doch ein kleiner Zeitschritt mal möglich wäre, würde Korthaus gerne ins Paris der 20er Jahre reisen, aber nur unter der Prämisse, dann wieder schnell zurück zu können.

Ist ihr Programm „Sorgen? Mache ich mir morgen!“ denn eine Art Lebensmantra für die Künstlerin? „Ich bin in meinem Leben viel mit Menschen in Berührung gekommen, die sich viele Gedanken machen, zum Beispiel meiner Mama. Wenn ich begeistert von etwas war, sagte sie „Ja, aber…“. Ich selbst gehe immer vom Guten aus, auch wenn das manchmal etwas naiv ist. Es geht also eher darum, sich nicht immer zu viele Sorgen zu machen und die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich glaube, jeder sollte mal ins Weltall fliegen oder zumindest eine Heißluftballonfahrt machen. Dadurch relativiert sich vieles.“

Die Termine am 8. und 9. März waren binnen kürzester Zeit ausverkauft, was Korthaus sehr freut: „Die Menschen in Moers sind sehr rührig und ich freue mich schon auf die Termine.“ Aufgrund der großen Nachfrage ist nun mit dem 10. März noch ein dritter Termin hinzugekommen, an dem auch Männer herzlich eingeladen sind: „In der Regel ist es so, dass meist mehr Frauen im Publikum sitzen, aber das Programm ist gar nicht nur auf Frauen zugeschrieben, sondern spricht jeden an. Es ist aber schon so, dass meist eine ausgelassenere Stimmung herrscht, wenn ein großer Frauenanteil im Publikum sitzt.“

Bleibt abzuwarten, wie die Stimmung an den drei Terminen im März sein wird. Korthaus tourt danach noch weiter mit ihrem Programm durchs Land, bevor sie sich zu ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum ein ganz besonderes Geschenk macht: Sie bringt eine CD heraus und wird mit dieser Musik ab dem Herbst auf neue Tour gehen. Die Komikerin kann nämlich nicht nur Witze machen, sondern auch singen. Und das sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Zukunft und vor allem auch heute.
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