Moers ist moersifiziert!

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Moers: Wochenmagazin | Sarah Dickel


Ein halbes Jahr hatten Claus Arndt, Geschäftsführer des moers festivals, und Tim Isfort, künstlerischer Leiter, um das diesjährige moers festival auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis ihrer Arbeit konnte am Pfingstwochenende gefeiert werden.
Von Sarah Dickel
Kinder rennen lachend über den Platz des neu gestalteten Festivaldorfs. Das eine hat ein Eis in der Hand, das andere einen Crêpe mit Nutella. Beide springen, lachen und tanzen zur Musik, so dass die Eltern ihre liebe Not haben, beide einzufangen und nach Hause zu fahren. Obwohl, warum eigentlich nach Hause? Es ist Pfingsten. Und Wochenende. Und das Wetter ist schön. Also bestellen sich die Eltern noch etwas zu trinken und lassen die Kinder weiterspielen.
So wie der Familie, geht es vielen Familien am Pfingstsonntag. Aber nicht nur Familien sind vor Ort, sondern auch Jugendliche, Erwachsene, Rentner, Musiker, Nicht-Musiker, Festival-Fans und zahlreiche Grüppchen. Alle genießen den Flair des neuen Festivaldorfes, während der „Dampfer moers festival“ offiziell, wie Tim Isfort erklärt „auf Fahrt ist.“ Ein Festival, dessen Vorbereitung es in sich hatte, wie auch Claus Arndt bestätigt: „Wir haben vermutlich alles viel zu spät gemacht – Flyer aufgehangen, Werbung geschaltet und dennoch werden wir wirtschaftlich vermutlich auf dem Niveau der Vorjahre liegen.“ Das dem so ist, könne auch daran liegen, dass das Festival „wieder im Dorf angekommen ist“, wie Arndt erklärt. Ihm und Isfort war besonders daran gelegen, die Moerser wieder mit ins Festival einzubinden.
Diese Mission startete bereits am Donnerstag in der Moerser Innenstadt. Dort liefen am gesamten Wochenende mit den „Snuff Puppets“, „BeLa Kongo“ und „Jeunes Talents“, Riesenpuppen und Musiker durch die Innenstadt, um auf das Festival aufmerksam zu machen. Überhaupt hat das Team um Isfort nicht mehr nur das Festivalgelände als Spielfläche genutzt, sondern auch wieder den Park und die Innenstadt. So gab es zum Beispiel Konzerte in der St. Josef Kirche, dem Peschkenhaus, der Röhre und auf Nepix Kull. Quer durch die Moerser Innenstadt, über den Park zum Festivalgelände traf man auf Menschen, die zwischen den verschiedenen Spielorten pendelten.
Während sich die Sonne am Pfingstsonntag langsam gen Horizont verabschiedet, lädt die Musik der Band „KUF“ im Festivaldorf zum Tanzen ein: „Die Atmosphäre hier ist einfach großartig“, schwärmt Denise Wielandt. So wie die 34-Jährige, ergeht es scheinbar den meisten Besuchern. Egal ob in oder außerhalb der Halle, alle genießen den Flair des neuen Festivaldorfes und das breite Musikangebot: „Es ist einfach für jeden etwas dabei“, bringt es Christian Meier auf den Punkt.
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