Olga Andryushchenko (Klavier) – Natalia Demina (Geige) Französische Impressionen mit dem Duo MOS In der Moerser Stadtkirche

Wann? 07.05.2017 17:00 Uhr

Wo? Stadtkirche, Klosterstraße 5, 47441 Moers DE
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Moers: Stadtkirche | Beim 1. Flügelkonzert, am 15. Juni 2016 hat die Pianistin Olga Andryushchenko einem begeisterten Publikum den neuen Konzertflügel zum ersten Mal vorgestellt und versprochen wieder zu kommen. Nun ist es soweit und sie bringt die Geigerin Natalia Demina mit. Beide kennen sich seit ihrem siebten Lebensjahr, besuchten die gleiche Klasse an der zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder, die dem Moskauer Tschaikowski Konservatorium angeschlossen ist. Beide haben das Studium am Tschaikowski Konservatorium mit Auszeichnung abgeschlossen. Nach dem Studium in Moskau verloren sie sich aus den Augen, Natalia Demina studierte an der Folkwang Universität in Essen, Olga Andryushchenko legte an der Hochschule für Musik Hannover ihr Konzertexamen ab und dann standen sie sich zufällig am selben Gleis am Kölner Hauptbahnhof auf dem Weg zu einem Konzert gegenüber, das war die “Geburtsstunde“ vom Duo MOS, benannt nach der gemeinsamen Heimatstadt Moskau.

In die Stadtkirche kommt das Duo mit Französischen Impressionen, mit Kompositionen von Francois Poulenc, Jules Massenet, Maurice Ravel und natürlich Debussy, der nie der nie eine Schule besucht hat, zeitlebens starke Schwächen in Grammatik und Rechtschreibung hatte, musikalisch aber den Impressionismus begründete. Am Anfang des Konzertes stehen Werke des berühmten Geigenvirtuosen Fritz Kreisler (1875-1962). Sommer 1933 bat ihn der Dirigent Wilhelm Furtwängler mit den Berliner Philharmoniker aufzutreten. Kreisler lehnte mit der Begründung ab, dass bereits die berühmten Dirigenten Bruno Walter, Otto Klemperer und Fritz Busch Deutschland zwangsweise verlassen mussten: „Ich bin daher fest entschlossen, mein Auftreten in Deutschland so lang aufzuschieben, bis das Recht aller Künstler, ihre Tätigkeit in Deutschland, ungeachtet der Abstammung, der Religion oder Nationalität auszuüben, unumstößliche Tatsache geworden ist. Ich vertraue darauf, dass es mir bald vergönnt sein wird, mit Ihnen zu musizieren.“

1939 konnte Fritz Kreisler in die Vereinigten Staaten fliehen, er ist nie wieder nach Europa zurück gekehrt.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird für die Künstler gesammelt
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