Picknick meets Klassik

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Jung und Alt genossen bereits zum achten Mal während der Kamper Nacht die entspannte Atmosphäre am Kloster Kamp.

Inmitten des Terrassengartens machen es sich zahlreiche Zuschauer mit Stühlen, Tischen und vor allem selbst gemachten Essen und Trinken bequem. Schaut man über die vielen, teilweise mit sehr viel Liebe zum Detail, verzierten Tische, lässt sich feststellen: Käsespieße sind ganz vorne auf der Beliebtheitsskala.

Genau die packt auch Christiane Müller gerade aus. Die Moerserin ist bereits zum zweiten Mal bei der Kamper Nacht dabei und ganz begeistert von der Atmosphäre: „Es ist einfach eine schöne Mischung aus klassischer Musik und einer entspannten Atmosphäre.“ Bereits von der Musikschule, die von 18 bis 19 Uhr spielt, ist die Moerserin restlos begeistert: „Das ist schon ganz große Klasse.“

"Der Ruf eilt der Kamper Nacht voraus"
, Johannes Horten, Besucher

Während die ersten spanisch angehauchten Gitarrenklänge der Musikschule Kamp-Lintfort erklingen, liegt ein Duft von den vielseitigsten Speisen in der Luft. Hier riecht es nach Knoblauch, am Tisch nebenan nach Frikadellen. Gläser klirren beim Anstoßen auf einen schönen Abend, bei dem der Regen sich schlussendlich verzogen hat. Für Johannes Horten und Petra Stichling ist es das erste Mal. Der Aldekerker hat von Bekannten von der Veranstaltung erfahren: „Der Ruf eilt dem Event voraus und deswegen mussten wir dieses Jahr auch unbedingt dabei sein.“

Manch einer hat sogar extra Teelichter und Kerzenständer mitgebracht. So wie zum Beispiel Rita Thomek. Die Moerserin ist seit der ersten Kamper Nacht dabei und erinnert sich noch gut an ihre erstes Mal: „Damals hatte ich nur einen Stuhl und gar keinen Tisch. Da hab ich mein Teelicht auf meine Kühlbox gestellt und einen Piccolo getrunken.“ Mit den Jahren hat Thomek dazugelernt. Mittlerweile zelebriert sie die Kamper Nacht als besonderes Highlight: Ein Kerzenständer säumt einen schön eingedeckten Tisch, auf dem sich neben einem langstieligen Sektglas noch eine aufwendig zubereitete Melone mit zahlreichen Spießen befindet: „Die Atmosphäre und die Musik ist einfach toll. Ich fühle mich immer etwas wie in Verona“, schwärmt die Moerserin zufrieden.

Nachdem im zweiten Teil des Abends die Niederrheinischen Sinfoniker die Zuschauer begeisterten, sorgte das Abschlussfeuerwerk für einen grandiosen Abschluss dieses lauen Sommerabends im Garten des Kloster Kamps. Vielerorts hört man zum Abschluss ein einstimmiges Murmeln: „Bis zum nächsten Jahr.“

Alle Fotos: Heike Cervellera
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