Zeig' dein Gesicht: Ausstellungseröffnung „Dein Gesicht gegen Rechts“

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"Dein Gesicht gegen Rechts" - Ausstellungsprojekt zur Interkulturellen Woche in Kamp-Lintfort - Portraitaktion am Donnerstag, den 28. Juli 2016

Was haben Christoph Landscheidt, Bürgermeister von Kamp-Lintfort, Dirk Ruder, Pressesprecher des Krankenhauses Bethanien und Lydia Kiriakidou, Leiterin des Amtes für Schule, Jugend und Sport, gemeinsam? Sie zeigen alle ihr Gesicht. Gegen Rechts.

Die eine lächelt. Der andere schaut herausfordernd und der Nächste stellt sich sogar auf den Kopf. Alle sind sie Teil der neuen Ausstellung der Moerser Fotografin Bettina Engel-Albustin, die im Rahmen der Interkulturellen Woche vom 25. September bis Mitte Oktober im Rathaus in Kamp-Lintfort zu sehen ist.

Die Idee zur Ausstellung ist bereits im letzten Jahr entstanden, erzählt Engel-Albustin: „Bereits im letzten Jahr bin ich angesprochen worden, eine Ausstellung zum Meerbecker Kulturfrühling in Moers in der Barbaraschule zu initiieren. Der Gedanke ließ mich nicht los, an diesem Ort etwas gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus zu gestalten.“ Im April dieses Jahres wurde die Ausstellung eröffnet und Bernd Kopitzki vom Forum Integration in Kamp-Lintfort ist darauf aufmerksam geworden und auf die Moerser Fotografin zugegangen: „So kam die Idee zu jetzigen Ausstellung“, so Engel-Albustin.

Besucher sollen ins Gespräch kommen


Zur Ausstellungseröffnung zeigt die Fotografin 33 verschiedene Portraits mit persönlichen Statements für mehr Toleranz und Demokratie. Am Tag der Ausstellungseröffnung hat Engel-Albustin auch noch mal viele Fotos gemacht, die der Ausstellung noch hinzugefügt werden. Für die Fotografin ist es wichtig, dass die Besucher der Ausstellung ins Gespräch kommen: „Gespräche können zwar nicht alle Sorgen und Ängste nehmen, aber ein guter Austausch ist besser, als sich politischen Gruppierungen anzuschließen, die nur Ängste schüren.“

Die Ausstellung wird nachdem Halt im Kamp-Lintforter Rathaus weiter durch die Stadt wandern, wie Engel-Albustin erklärt: „Mir ist es wichtig, dass die Ausstellung an öffentlichen Orten gezeigt wird, um möglichst viele Menschen zu erreichen.“ Die sympathische Fotografin, die sich lieber im Hintergrund hält, kann sich den meisten Zitaten der Fotografierten nur anschließen: „Mir fällt es schwer ein persönliches Statement zu formulieren, da ich mich den Statements vieler Portraitierten anschließen kann. Ansonsten würde ich sagen: Mit offenen Augen und Ohren Menschen begegnen.“

Alle Fotos: Bettina Engel-Albustin
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