Zukunftskonferenz liefert Ideen für Kulturgestaltung

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Im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses wurden bei der Zukunftskonferenz alle Ideen der verschiedenen Arbeitsgruppen zusammengetragen.

Bereits im Oktober letzten Jahres begann der Kulturentwicklungsprozess in Moers. Es wurde resümiert, was in den letzten zehn Jahren in der Moerser Kultur geschehen ist, wie der Ist-Zustand sei und wo es Verbesserungsbedarf gäbe. Nachdem sich vier Arbeitsgruppen ausführlich mit den Schwerpunktthemen „Organisationsstrukturen“, „Teilhabe und Verbreitung der Basis der Kultur in der Bevölkerung“, „Entwicklung inhaltlicher Zukunftsperspektiven für die Betriebe des Eigenbetriebs Bildung“ und „Kultur- und Stadtentwicklung – unter Berücksichtigung des Schlosstheaters“ auseinandergesetzt haben, wurden jetzt alle Ideen in der Zukunftskonferenz gesammelt.

Ziel der zweitägigen Zukunftskonferenz, zu der sowohl die Mitglieder der Arbeitsgruppen als auch interessierte Bürger und Schüler eingeladen wurden, war es, alle Ergebnisse der Arbeitsgruppen zu bündeln. Dazu gehörte auch, dass die anwesenden Konferenzteilnehmer ihren Gedanken, Wünschen und Utopien einmal freien Raum lassen durften, wie Thomas Rietschel von der TAKE PART Kulturberatung, die mit der Durchführung des Kulturentwicklungsprozesses beauftragt wurde, berichtete: „Am ersten Tag der Konferenz ging es um die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppe, während am zweiten Tag neue Gruppen gebildet wurden. Diese Gruppen durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Ideen entwickeln, wie sie sich die Zukunft der Moerser Kultur vorstellen.“

Kastellplatz als "Kultur-Kastell"

15 Gruppen präsentierten daraufhin ihre Visionen, wie die Moerser Kulturszene im Jahr 2025 aussehen könnte. Von einem „Kultur-Kastell“, an dem zahlreiche kulturelle Angebote stattfinden, über diverse Festivals bis hin zur Neuauflage des Parkfestes war alles dabei. Besonders oft vielen die Wünsche nach einem Ort, wie das Unperfekthaus in Essen, an dem Platz zum Musizieren, für Veranstaltungen und zum Co-Working ist. Aber auch der Kastellplatz wurde in den meisten Vorstellungen zum Dreh- und Angelpunkt der Kulturszene. In einigen Präsentationen wurde so zum Beispiel das ComedyArts Festival mit einer Dependance wieder zurück dorthin verlegt.

Alle Ideen der Zukunftskonferenz werden jetzt von TAKE PART in einem Abschlussbericht zusammengefasst und als Handlungsempfehlung dem Rat als Grundlage für die zukünftige Kulturförderpolitik der Stadt vorgelegt.

Alle Fotos: Heike Cervellera

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Gottfried (Mac) Lambert aus Goch | 29.05.2017 | 15:56  
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