Alles in 3D - Hochschule Rhein-Waal eröffnet Kompetenzzentrum Niederrhein

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Wirtschaftsminister Garrelt Duin trifft Hochschulpräsidentin Dr. Heide Naderer und den Landtagsabgeordneten Rene Schneider im FabLab der Hochschule Rhein-Waal anlässlich der Eröffnung des 3D-Kompetenzzentrums Niederrhein. Foto: Hochschule Rhein-Waal

Mit dem Aufbau eines 3D-Kompetenzzentrums unter der Leitung von Dr. Martin Kreymann an der Hochschule Rhein-Waal soll der Innovations-, Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft vorangetrieben werden.

Die Landesregierung und die EU fördern das Kooperationsprojekt der Hochschule Rhein-Waal und der Partnerhochschule Ruhr-West sowie der RWTH Aachen mit 3,3 Millionen Euro. Es ist das größte Projekt im Rahmen des Aufrufs Regio.NRW. Das neue 3D-Kompetenzzentrum Niederrhein, so NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, vereine die wichtigen drei „K“: „Köpfe, Kompetenz und Kapital“.

Gefördert mit 3,3 Millionen Euro

Köpfe und Kompetenz haben die Landesregierung im vergangenen Jahr überzeugt, das Projekt, bei dem die Hochschulen Rhein-Waal, Ruhr-West und die Rheinisch-Westfälische Hochschule Aachen zusammenarbeiten, mit dem nötigen Kapital auszustatten. Land und EU fördern das 3D-Kompetenzzentrum mit 3,3 Millionen Euro.
Kein anderes Projekt im Rahmen des Aufrufs „Regio.NRW“ habe mehr Geld bekommen, sagte der Minister jetzt vor 150 geladenen Gästen bei der Eröffnungsveranstaltung in Kamp-Lintfort.

Zukunftstechnologie aus Kamp-Lintfort

Es gehe um Zukunftstechnologien. Die Digitalisierung zahlreicher Bereiche in Wirtschaft, Verwaltung und Alltag schreite fort. Umso wichtiger sei es, so der Wirtschaftsminister, junge Menschen im Umgang mit digital gesteuerten Maschinen so weit auszubilden, dass sie eigene Ideen selbst umsetzen können. Dies sei eine der zentralen Aufgaben des 3D-Kompetenzzentrums Niederrhein mit seinen 25 Mitarbeitern an den drei Standorten Kamp-Lintfort, Bottrop und Aachen. In unterschiedlichen Workshops werden Kinder und Jugendliche, aber auch die Studierenden an digitale Fertigungsmethoden herangeführt. Kinder im Grundschulalter basteln Seifenkisten, Schüler von weiterführenden Schulen lernen das Programmieren einfacher Steuerungen und bauen ihre eigenen 3D-Drucker. Studierende nutzen den 3D-Druck, 3D-Scanner oder Lasercutter, um ihre eigenen Projekte zu realisieren - bis hin zur Bachelor- oder Masterarbeit.
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