Baumkontrolle per Chip und Lesestift : Erfolgreicher Unternehmensbesuch bei Tectus

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Bürgermeister Christoph Fleischhauer (4.v.r.) und Wirtschaftsförderer Jens Heidenreich (3. v.r.) erhielten von den Geschäftsführern Herbert Thyssen (4.vl.) und Frank Scheuermann (3. v.l.) sowie dem Leitungsteam der Tectus Transponder Technology GmbH einen Überblick über das Unternehmen. Foto: pst
Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs bei der Firma TECTUS Transponder Technology GmbH, mit Hauptsicht im Eurotec-Ring, informierten sich Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Wirtschaftsförderer Jens Heidenreich über die Leistungen des Unternehmens und boten Hilfe bei möglichen Fragen an.

Die Geschäftsführer Herbert Thyssen und Frank Scheuermann berichteten von einer möglichen Erweiterung der Firma. Das Unternehmen steht vor einem großen Auftrag und möchte am Moerser Standort produzieren. Bisher ist dies von Partnerfirmen erledigt worden. Dafür wollen die Geschäftsführer die gemieteten Flächen kaufen und an die bestehenden Gebäude anbauen. „Die Frage war, Köln oder Moers? Aber hier in Moers bin ich bestens versorgt – auch wegen der Preisunterschiede bei Büro- und Produktionsflächen. Das ist die optimale Lösung für uns“, erläuterte Herbert Thyssen. „Ich freue mich sehr über Ihre strategische Entscheidung für Moers“, so das Stadtoberhaupt.

Der Bürgermeister vermittelte den Unternehmern Kontakte zu örtlichen Kreditinstituten, um das Vorhaben finanzieren zu können. Vereinbart wurde auch ein Gespräch zwischen Tectus und der Feuerwehr Moers. Die Feuerwehrleute könnten eine Software und Sensoren testen, die bei der Wartung und Kontrolle von Löschschläuchen Arbeit ersparen. Die Technik ist auch in vielen anderen Bereichen von Prüfungen einsetzbar.

Sogenannte Tags können beispielsweise an Bäumen angebracht werden. Mithilfe eines Handlesestifts wird erkannt, wann der Baum das letzte Mal untersucht worden ist oder ob sich nach einem Sturm der Neigungswinkel des Stamms verändert hat. Auch die zahlenmäßige Erfassung ist so schneller und einfacher möglich. Anwendbar ist die Technik auf viele Bereiche, wie Rohre oder Gullydeckel. Teectus stellt auch Lesegeräte, sogenannte MultiPens, her. Auch Einsätze an explosionsgefährdeten Orten wie Tankstellen oder Ölplattformen sind mit der Version des MultiPen möglich.
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