Erneut Kellerbrand in Moers

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(Foto: Feuerwehr)

Moers. In den Abendstunden des Freitags wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Moers erneut zu einem Kellerbrand gerufen.Diesmal brannte es im Kellergeschoss eines drei geschossigen Reihenhauses an der Burgstraße in der Innenstadt.

Funken sprühten aus Steckdose


Eine aufmerksame Bewohnerin des Hauses bemerkte Brandgeruch und begab sich ins Kellergeschoss. Dort entdeckte sie eine Steckdose aus der Funken sprühten und das umliegende Inventar in Brand setzten. Sofort verließ sie das Objekt und alarmierte die Feuerwehr, die kurze Zeit später eintraf.
Sofort verschaffte sich der Einsatzleiter einen Überblick der Lage und beorderte umgehend einen Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ins Kellergeschoss. Der gesamte Keller war stark verraucht, des Weiteren gelangte der Rauch ins offene Treppenhaus.
Durch einen weiteren Trupp unter Atemschutz wurden die Obergeschosse nach Personen durchsucht, zu diesem Zeitpunkt waren dort 7 weitere Bewohner gemeldet. Aufgrund der ungewissen Anzahl zu rettender Personen wurden sofort weitere Löschzüge alarmiert.

Gewaltsame Öffnung der Türen


Bei der Kontrolle der Wohnungen mussten die Rettungskräfte aufgrund des sofortigen Einschreitens gewaltsam die Türen der Wohneinheiten öffnen. Zum Glück war niemand anwesend.
Eine weitere Bewohnerin konnte das Haus eigenständig verlassen, sie wurde vorsorglich durch Rettungsassistenten der Feuerwehr im Rettungswagen untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der Brand konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden. Probleme bereitete der sich massiv im Keller ausgedehnte Rauch und die fehlende Abluftöffnung im hinteren Bereich des Kellers. Durch den Einsatz zweier Hochleistungslüfter und der richtigen einsatztaktischen Anwendung gelang es jedoch den Keller nach rund einer Stunde rauchfrei zu ventilieren.
Der örtliche Energieversorger wurde hinzugezogen, der noch vor Ort das komplette Haus stromlos schaltete.
Das Haus ist derzeit aufgrund der fehlerhaften Elektroinstallation nicht nutzbar.
Die Bewohner des Hauses kamen bei Freunden und Bekannten unter.
Im Einsatz waren insgesamt 5 Löschzüge mit 42 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, verletzt wurde niemand.
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