"Haus für Jung und Alt" - Pflegeeinrichtung und Kita unter einem Dach wird realisiert

Anzeige
Schön gelegen: Das "Haus für Jung und Alt" wird pflegebedürftige Senioren und Kita-Kinder beherbergen. Foto: privat

Das "Haus für Jung und Alt" wird pflegebedürftige Senioren und Kita-Kinder in Moers-Meerbeck beherbergen. Zum Spätsommer 2017 sollen die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.

Feierliche Worte unter dem blauen Herbsthimmel des Erdgeschoss-Rohbaus an der Meerbecker Blücherstraße 4. „Suchet der Stadt Bestes, denn wenn es ihr wohl geht, geht es euch auch wohl“. Mit dem Bibelwort des Propheten Jeremia bat Pfarrer Dietrich Mehnert, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers, um den Segen für das „Haus für Jung und Alt“.
In Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus der Stadtpolitik, des Kirchenkreises Moers, von der evangelischen Kirchengemeinde, der Investoren, Architekten wurde jüngst die Grundsteinkapsel in den Beton gesetzt. Nun geht es mit den Bauarbeiten bis zum Spätsommer 2017 weiter. Dann können 42 Meerbecker Seniorinnen und Senioren mit erhöhtem Pflegebedarf ihre Zimmer beziehen. Gleichzeitig wechseln die Kinder aus dem benachbarten Johannes Kindergarten der Ev. Kirchengemeinde Meerbeck ihr Quartier. Sie ziehen mit fünf Gruppen in das Erdgeschoss der Diakonie-Einrichtung ein, die Senioren werden in den Stockwerken darüber wohnen.

Zusammenrücken von Jung und Alt


Bürgermeister Christoph Fleischhauer zeigte sich von dem Mehrgenerationen-Projekt angetan. Das Zusammenrücken von Jung und Alt habe Zukunft in der Gesellschaft, da sich Familienverbände zunehmend auflösten. Andreas Blinzler, der designierte Einrichtungsleiter, freut sich auf das Leben im neuen Haus: „Ältere und junge Menschen werden hier zusammenleben und sich gegenseitig besuchen.“ Und für Meerbecker, die in ihrem Stadtteil wohnen bleiben wollen, auch wenn sie nicht mehr alleine zuhause wohnen können oder Pflege benötigen, bedeutet das Haus eine Lösung: „Bis jetzt mussten die Menschen, die hier pflegedürftig werden, ihren Stadtteil verlassen. Auch deshalb freuen wir uns diese besondere Einrichtung im Stadtteil zu realisieren“, sagt Carsten van der Werth, der das Projekt als Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie begleitet.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.