Moerser Band „Brave new world“ veröffentlicht eigene EP

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Brave new world veröffentlichten eigene EP. (Foto: Brave new world)

2014 haben sich die fünf Newcomer von „Brave new world“ gefunden, und angefangen gemeinsam Musik zu machen. Ende September kam die erste eigene EP raus. Jetzt nehmen die fünf Anlauf auf die Festivalsaison 2017.



Elin Samson, Miriam Schlünkes, Daniel Wieners, Jonas Dietrich und Jacques Wienicke. Das sind die fünf Köpfe hinter der Moerser Band „Brave new world“. Ihre Gründungsgeschichte, passend zum heutigen Zeitalter, begann im Internet: „Wir haben alle nach verschiedenen Leuten für eine Band gesucht“, erzählt Wienicke. Die Suche verlief erfolgreich. Bereits einen Monat nach Gründung der Band, hatten die fünf ihren ersten Auftritt beim Varieté des Julius-Sturzberg-Gymnasiums: „Damals haben wir noch „Chasing Cars“ und „Fucking perfect“ gespielt“, erzählt Schlünkes lachend. Heute wollen sie mit solchen Sachen nicht mehr in Verbindung gebracht werden: „Mittlerweile spielen wir nämlich nur noch unsere eigenen Songs“, verrät Samson.

Ihr erstes eigenes Lied „Transparency“ haben sie im Herbst 2014 geschrieben: „Bei manchen Bands geht das noch schneller, aber uns war es wichtig, erst mal Freunde zu werden und musikalisch zueinanderzufinden“, so Samson. Nichtsdestotrotz hat die Band bereits Ende 2014 ihren ersten großen Auftritt zum fünfjährigen Jubiläum des Bollwerks gehabt: „Dort standen wir zum ersten Mal gemeinsam auf einer großen Bühne und dachten alle: Das ist es!“, so Wienicke. Die fünf hatten Blut geleckt.

„Wir wollen nicht nur herumdümpeln, sondern musikalisch etwas erreichen.“ - Miriam Schlünkes.


2015 ging es für die Band auftrittstechnisch etwas ruhiger zu: „Man kann sagen, dass wir 2015 unser kreatives Jahr hatten“, erzählt Schlünkes. Die Musiker haben viel ausprobiert, am zweistimmigen Gesang von Samson und Schlünkes gearbeitet und eigenen Liedern geschrieben, sodass sie genug Material hatten, um im September 2016 ihre eigene EP herauszubringen: „Das ist ein großer Schritt Richtung Professionalität“, erklärt Wienicke. Dieser Schritt war der Band aber auch enorm wichtig, „wir wollen schließlich nicht nur herumdümpeln, sondern auch musikalisch etwas erreichen“, so Schlünkes.

Und auch was da Berufliche angeht, ist für drei der fünf Musiker klar, dass es nicht ohne die Musik geht: „Bei mir gibt es keine Alternative als von der Musik zu leben“, gesteht Wienicke. Deswegen bereitet er sich derzeit, neben Samson und Schlünkes, auf eine musikalische Aufnahmeprüfung an einer Universität vor. Daneben wollen die fünf im nächsten Jahr mit ihrer EP durchstarten und vor allem „ganz viele Auftritte machen“, so Samson. Richtig toll fände die Band es auf einem größeren Festival zu spielen: „Das Musikfestival Eier mit Speck wäre schon richtig cool“, gesteht Schlünkes.
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