Moerser strahlen um die Wette

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„Seit ich ihn kenne, schmückt mein Schwiegervater sein Haus schon sehr aufwendig und mit viel Liebe. Da wir nun Nachbarn sind, will ich da mithalten können“, so der Moerser Daniel Rediske.

Moers. Auf der Kirschenallee, Ecke Fuldastraße, stehen die zwei, weihnachtlich glitzernden Zechenhäuser von Daniel Rediske und den Schwiegereltern Dirk und Elisabeth Kipry. „Wenn man abends die Straße hochkommt, sieht man es schon von Weitem leuchten. Viele Autos bleiben stehen und manche Leute schießen sogar Fotos! Das ehrt uns natürlich. Ich muss sagen, in Moers habe ich so eine Beleuchtung weit und breit wirklich noch nicht gesehen“, freut sich Rediske.
Früher fand der Glaser die vielen Lämpchen seines Schwiegervaters zwar auch schon schön, aber seit er nun über ein Jahr direkt nebenan wohnt, hat ihn der Ehrgeiz gepackt. „Ich dachte mir: Das kann ich auch! Und jetzt puschen wir uns gegenseitig. Da geht es um jede einzelne Lichterkette, die der eine mehr oder weniger hat“, lacht Rediske.
Dirk Kipry hat sich extra eine Woche Urlaub genommen, um sein Haus auf weihnachtlichen Hochglanz zu bringen. Der Schwiegersohn hat die Woche nach Feierabend noch Spätschichten für den Lichtertraum eingelegt.
Besonders Lena, die zweijährige Tochter Rediskes, freut sich riesig über die neue Leidenschaft ihres Papas. „Ihre Augen werden ganz groß, wenn wir bei Dämmerung die Lämpchen einschalten“, so der stolze Vater. Auch Rediskes Frau, Stephanie, findet das neue Hobby ihres Mannes super: „Wir wollten in diesem Jahr unbedingt noch mehr Lichterketten als im Vorjahr, dann gibt es dafür halt ein Weihnachtsgeschenk weniger.“ Aber so teuer wird es wohl gar nicht werden, die komplette Beleuchtung besteht nämlich aus stromsparenden und umweltschonenden LED-Lampen.
Welches Haus nun am schönsten leuchtet, davon kann sich jeder selbst ein Bild machen. Rediske und Kipry freuen sich über zahlreiche Bewunderer ihres funkelnden Weihnachtstraums. Sie selbst haben beschlossen, dass die Häuser zusammen besonders gut wirken. „Als wir die Lichter zum ersten Mal angeschmissen haben, waren wir begeistert. Da war dann auch jeder Wettbewerbsgedanke verflogen“, so Rediske. Dann kann Weihnachten ja kommen, mit strahlendem Licht rund ums Haus und in den Herzen. Nächstes Jahr soll es natürlich noch etwas größer und leuchtender werden!
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