Moerser YouTuber Robin Enders auf der Erfolgswelle

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Robin Enders geht auch dem aktuellen Pokémon-Hype nach. Natürlich mit Kamera bewaffnet, um Videos für seine Seite zu machen. (Foto: Heike Cervellera)

Wer heute der Welt etwas mitteilen möchte, ist YouTube-Star. Anfangs belächelt haben sich Youtube-Stars wie Bibi, die Lochis, Y-Titty oder Dagi Bee eine eigene Fangemeinde erarbeitet und können von ihren Videos leben. Ein Moerser ist auf ihren Spuren: Robin Enders.

Wo trifft man einen YouTube-Star am ehesten außer in der digitalen Welt? Momentan natürlich beim Pokémon fangen. Daher ist es auch kein Wunder, dass wir Robin Enders ganz unverhofft bei einer Reportage zum Thema Pokémon-Go mit Freunden im Schlosspark treffen. Aufmerksam sind wir bereits vorher auf den 20-jährigen durch seine Videos geworden.

Enders erzählt, dass er von Anfang an YouTube-Fan war: „YouTube beeindruckte mich schon im Alter von 14 Jahren. Dort entdecke ich erste YouTube Kanäle wie Y-Titty, DieAussenseiter oder ComanderKrieger. Das beeindruckende daran war, dass die Künstler völlig frei den Inhalt bestimmten und das machten, woran sie Spaß haben.“ Enders war mit dem YouTube-Virus infiziert.

Mit 17 Jahren dachte sich der Moerser: „Hey, wieso probierst du es nicht auch mal?" und kaufte sich seine erste Kamera. Das Bearbeiten und Zurechtschneiden der Videos hat Enders sich alles selbst beigebracht und zudem über, wie sollte es anders sein, YouTube-Tutorials gelernt. Im Gegensatz zu manch anderem YouTube-Star beschäftigt sich Enders nicht nur mit einem speziellen Thema, sondern mit vielen verschiedenen: „Ich probierte mich an vielen Inhalten wie Gaming, Kochen, Fitness und Vlogs (Video-Blogs).“



Mittlerweile hat Enders über 2.000 Personen, die ihm unter seinen Namen „NexBreakz“ bei YouTube folgen: „Die Interaktion zwischen Zuschauer und Produzent ist etwas, was mich bis heute bewegt. Die vielen entstehenden Kommentare und Nachrichten motivieren einen, weiter Inhalt zu produzieren“, so Enders. Seine Ideen bekommt der 20-Jährige auf alle möglichen Arten und Weisen: „Meistens bekomme ich meine Ideen im Alltag oder in der Nacht, da ich dort Zeit zum Nachdenken habe. Auch das Internet bietet immer neue Idee, wodurch ich gerne auch neue Kochrezepte ausprobiere und es meinen Zuschauern präsentiere.“

Oftmals sind es auch besondere Augenblicke, die Enders mit seinen Followern teilen möchte, wie zum Beispiel der aktuelle Pokémon-Go-Hype. Da gibt es dann auch schon mal ein extra Video, wie man die Entwicklung des Pokémon Evoli beeinflussen kann. So ein Video hat dann mal eben über 16.000 Klicks. Enders weiß, was er macht. Deshalb möchte er, wenn er im nächsten Jahr das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg mit dem Abitur verlässt, gerne etwas in Richtung Medien machen, denn „die Medienwelt ist für mich durch YouTube zu einer passenden Berufsperspektive geworden“, so der Moerser.
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