Sex, Drugs and Rock'n'Roll: Ecstasy, Pep, Speed, Marihuana, Meth, kurz gesagt Drogen

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Autorin dieser Woche: Selin Südemer (Foto: Heike Cervellera)
Von Selin Südemer

Part II, Drugs

Ecstasy, Pep, Speed, Marihuana, Meth, kurz gesagt Drogen. Drogen sind 2016 immer noch nicht cool, falls Ihr Kind Drogen nehmen sollte, dann nicht, weil es dazu gehören möchte, jemandem etwas beweisen will oder sich etwa nach dem ,Bad Boy/ Girl'-Image sehnt, denn wer Drogen nimmt, wird stark abgestempelt und ausgeschlossen.

Nein, das hat andere Gründe, die den Konsum auch nicht gerade rechtfertigen, wenn man diese mit den Augen einer Person betrachtet, welche aus der Pubertät schon raus ist. Wer Drogen nimmt, ist schlicht und einfach nicht gut genug aufgeklärt! Es ist der Bildungsauftrag von Schulen und Eltern, Jugendlichen deutlich zu machen, dass dieses Thema nicht belächelt werden darf! Das ist ein Appell an Sie, Sie wissen es besser, geben Sie Ihr Wissen weiter! Ansonsten werden folgende Punkte das naive Gedächtnis eines Jugendlichen nicht davon abhalten zu tun, was vermieden werden muss.

Warum nehmen Jugendliche Drogen?


Punkt 1: Jeder hat eine Art imaginäre Checkliste, eine Liste, die Dinge auf sich stehen hat, die man in seinem Leben erlebt haben muss, wobei das "muss" natürlich rein rhetorisch ist. Also ist es eine Erfahrung, die wir sammeln ,müssen', um zu wachsen, und, wenn Sie jetzt finden, dass sich das total absurd anhört, dann muss ich sagen: Ja, das tut es! Der Leichtsinn der Jugend ist nicht zu unterschätzen.


Punkt 2: Natürlich ist es auch die pure Neugier, der Wissensdurst, der uns dazu verleitet, die illegale Substanz zu uns zu nehmen. Macht sie mich wirklich glücklicher? Bin ich dann tatsächlich in einer anderen Welt? Was Jugendliche nicht wissen, ist, dass die Nebenwirkungen der Drogen eng befreundet mit dem Tod sind. Und so wird aus einem Sekundenschlaf ein tödlicher Autounfall und aus bunten Fantasien extreme Wahnvorstellungen, welche psychische Störungen mit sich ziehen!

In der Schule nicht thematisiert


Punkt 3: Drogen machen süchtig, aber nicht nur weil sie abhängig machende Stoffe beinhalten, sondern weil sie für manche eine Lösung darstellen. Vielleicht mag es der falsche Weg sein, um aus seinem Alltag zu fliehen, alles zu vergessen und mal ,ganz kurz' Spaß zu haben. Leider aber stellt genau dieser Weg einen einfachen Ausweg für Jugendliche dar, wie wir nämlich wissen, wissen wir gar nichts. Wir wissen nicht, wie wir mit Problemen zu handeln haben, und wir wissen nicht, wie wir eine Lösung finden, an diesem Punkt brauchen wir Ihre Hilfe. Und Achtung, jetzt kommt eine Kostprobe von dümmlichem, jugendlichem Verstand: „Von einem Mal wird mir schon nichts passieren!“ Wir sind noch nicht alt genug, um zu wissen, dass genau diese Art von Denken falsch ist, dafür sind wir zu selbstüberzeugt, aber ohne jetzt meine ganze Generation diskriminieren zu wollen, möchte ich hinzufügen, dass unser Alter rein gar nichts mit unserer Reife zu tun hat und es durchaus Jugendliche gibt, die wissen, was „von einem Mal“ passieren kann.


Keiner dieser Gründe rechtfertigt den Drogenkonsum von Jugendlichen, das sollten sie auch nicht, denn es gibt keinen Grund, welcher dieses Verhalten plausibel entschuldigt. Oder doch? Ich würde jetzt dafür plädieren, dass eine Aufklärungslücke der Grund ist, und Sie würden sagen, dass es nur mir so vorkommen würde, aber ich gehe seit zehn Jahren zur Schule und bis heute wurde dieses Problem nicht wirklich thematisiert! Abschließend möchte ich Sie nur noch einmal bitten, diese Bildungslücke zu füllen, um unüberlegten Drogenkonsum zu vermeiden, denn dass Jugendliche sich selber aufklären, ist eine Wunschvorstellung.
Lesen Sie auch Part I zum Thema Sex
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