Tödliche Schüsse in Moers: Polizisten handelten in Notwehr

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Foto: Polizei
Moers: Polizeischuesse |

Die Ermittlungen gegen die Polizisten in Moers, die im Oktober einen Mann durch Schüsse getötet hatten, wurden eingestellt. Das teilen die Staatsanwaltschaft Moers und die Duisburger Polizei mit.

Am 17. Oktober hatte ein 48-jähriger Mann auf der Brunostraße Polizeibeamte mit einem Messer bedroht. Sie hatten ihre Waffen gezogen und ihn aufgefordert, das Messer fallen zu lassen. Das tat er nicht, woraufhin die Polizisten auf ihn schossen. Der Mann starb an seinen Verletzungen (ausführliche Meldung)
Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Ergebnis, dass drei Schüsse auf ihn abgefeuert wurden. (zur ausführlichen Meldung)
Jetzt gibt die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, bekannt, dass die Ermittlungen gegen die beteiligten Beamten eingestellt worden sind. "Nach Abschluss der Ermittlungen komme ich insbesondere aufgrund der Schilderungen der vor Ort befindlichen Zeugen zu dem Schluss, dass die Beamten keine andere, gleich geeignete Möglichkeit hatten, sich vor dem gegenwärtigen Angriff auf ihren Leib und ihr Leben zu schützen. Sie handelten damit zweifelsfrei in Notwehr", sagte Staatsanwalt Kluger heute in Moers.
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