Erst die Elbe, dann der Rhein?

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Was an Elbe und Donau passiert ist, darf sich am Niederrhein nicht wiederholen - so die Hochwasserschutz-Initiative am Niederrhein (HWS). Ein frommer Wunsch, so lange das Risiko nicht in den Köpfen der Niederrheiner angekommen ist - und in denen der Politiker.

"Der Niederrhein wird absaufen"

Weite Teile des Rheinverlaufs sind viel zu schwach geschützt, als unterstes Glied in der Kette wird dann besonders der vom Bergbau untergrabene Niederrhein betroffen sein. „Im Falle eines Hochwassers etwa durch Deichversagen wird der Niederrhein „absaufen“, in bergbaubedingten Absenkungsgebieten ist mit dem Schlimmsten zu rechnen.

In Moers würde das Wasser zehn Meter hoch stehen

In Moers etwa würde das Wasser bis zu zehn Meter hoch stehen“, so Hans-Peter Feldmann, Sprecher der HWS-Initiative. „Wenn sich das Wetter vor gut drei Wochen an die Prognosen gehalten hätte, dann wären nicht der Osten und Süden des Landes vom Hochwasser getroffen worden, sondern wir.“ In höchstem Maße erschreckend!

Gehen wir bald alle baden?

Es gebe weder ein Konzept zur Vorbeugung, noch zum Schutz, geschweige denn zur Schadensbegrenzung bei Hochwasserlagen. Die Politik jedoch zeigt sich auffällig desinteressiert gegenüber dem Thema Hochwassermanagement- und schutz. Hoffentlich gehen wir alle mit dieser Drei-Affen-Strategie - nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - nicht alsbald gehörig baden.

Ein ausführlicher Bericht zum Horrorszenarium Hochwasser am Niederrhein: Hier!
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3 Kommentare
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 06.08.2013 | 23:20  
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 07.08.2013 | 05:42  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 08.08.2013 | 00:31  
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