Gesamtkosten für die neue Kreisleitstelle noch immer ungewiss

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Ohne Not haben Stadt und Kreis ihre Zusammenarbeit beim Betrieb der Kreisleitstelle im Jahr 2010 beendet. Seit dieser Zeit sucht der Kreis einen neuen Standort für die Kreisleitstelle, seit dieser Zeit steigen die Kosten. Einen Neubau der Kreisleitstelle auf dem Grundstück Reeser Landstraße/Jülicher Straße in Wesel hat der Kreistag in seiner Sitzung am 14.03.2013 beschlossen.

Die FDP hat diese Entscheidung kritisiert. Schon im November 2012 hat Heinz Dams, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, darauf hingewiesen, dass das „Motto nice to have“ nicht zu Lasten weiter ausufernder Kosten gehen darf. Ihre Anfrage, die Kostensituation an alternativen Standorten zu prüfen, wurde von der Tagesordnung genommen.

Mit Schreiben vom 21.10.2013 hat der Landrat die Mitglieder des Kreistags über das Baugrundgutachten des Geotechnischen Büros Norbert Müller, Dr. Wolfram Müller und Partner informiert. Daraus geht hervor, dass bei der vorliegenden Bodenbeschaffenheit eine unterkellerte Bauweise Mehrkosten verursacht. In welcher Höhe geht aus dem Schreiben und dem Gutachten nicht hervor.

Darum stellt die FDP Kreistagsfraktion eine Anfrage nach den jetzt zu erwartenden Gesamtkosten für das Projekt „Neubau Kreisleitstelle“ für die Sitzung des Ausschusses Bauen und Abfall am 26.11.2013.

Und im Hinblick auf die bereits heute angespannte Parkplatzsituation im Bereich der Jülicher Straße, soll – so Heinz Dams - auch dargestellt werden, ob für alle durch den Neubau eventuell wegfallenden Parkplätze einschließlich des Parkplatzbedarfs für die Mitarbeiter der Kreisleitstelle Ersatz- bzw. neue Parkplätze geschaffen werden.
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