Nein heißt Nein! Neu verabschiedete Reform des Strafgesetzbuches

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Infostand Nein heißt Nein. Foto: privat

Der Bundestag verabschiedet die Reform des Strafgesetzbuches. Die CDU und Frauen Union Moers informierten an ihrem Stand.

Gute Resonanz hatte die CDU und Frauen Union Moers mit ihrem Infostand „Nein heißt Nein!“ am vergangenen Samstag. Anlass war die kürzlich im Bundestag verabschiedete Reform des Strafgesetzbuches. Für die Strafbarkeit reicht es künftig aus, wenn das Opfer Nein zu sexuellen Handlungen sagt. Bislang setzte der Vergewaltigungsparagraf die Anwendung von Gewalt voraus.

"Gut, dass es nun schärfere Regelungen gibt"


CDU-Landtagskandidat Ingo Brohl: „Es ist gut, dass es hier nun schärfere Regelungen gibt! Ich erwarte auch, dass diese in NRW durch eine ausreichende Polizei- und Justizausstattung sowie durch entsprechenden politischen Rückhalt für unsere Beamtinnen und Beamten umgesetzt werden. Die Bürger haben dabei kein Vertrauen mehr in Innenminister Jäger. Statt Blitzmarathon lieber Wohnungseinbruchskriminalität und Gewaltdelikte bekämpfen, war der Tenor in vielen Gesprächen.“

Neue Gesetze, neuer Straftatbestand


Das neue Gesetz sieht auch Belästigungen wie Grabschen und sexuelle Straftaten, die aus Gruppen heraus begangen werden, als Straftatbestand an. Damit kommt es zukünftig für die Strafbarkeit einer Vergewaltigung nicht mehr darauf an, ob Gewalt angewendet wurde oder die Betroffene sich körperlich gewehrt hat. Entscheidend ist, dass der Täter sich über den erkannten Willen der Betroffenen hinweggesetzt hat. Jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung wird unter Strafe gestellt.
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