Stadt kauft und gestaltet neu – Haus in Hochstraße 2 lebt

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Das leer stehende Gebäude am Ortseingang von Neukirchen-Vluyn wurde schon damals verschönert, als die Frauen von "Dorfmasche" das Haus in ein Dornröschenschloss verwandelten.

Das berühmte Haus "Hochstraße 2" am Eingang zur Hochstraße in Neukirchen-Vluyn ist endlich in städtischer Hand. Nun gibt es auch hier eine Chance zur Neugestaltung. Die will man wahrnehmen.

Viele Ideen sind in den vergangenen Monaten in die Planung zur Neugestaltung der Hochstraße im Ortskern von Neukirchen eingeflossen. Gleichzeitig entstehen derzeit an der gegenüberliegenden Seite der Mozartstraße mit dem neuen Edekamarkt ebenfalls ein ganz neuer Anblick und eine attraktive Einkaufsmöglichkeit. Nur an einer Stelle waren die Möglichkeiten zur Neugestaltung stets eingeschränkt: Das unbewohnte Haus am Eingang der Hochstraße wurde von vielen als wenig ansprechend und störend angesehen. Weit über die Grenzen Neukirchen-Vluyns hinaus war es 2013 berühmt geworden, als es im Rahmen der Aktion „Ab-in-die-Mitte“ komplett eingestrickt worden war, um auf den ansonsten tristen Anblick aufmerksam zu machen.


Stadt kauft Immobilie mit Teilgrundstück


Nun gibt es auch für den Eingangsbereich der Hochstraße eine Chance zur kompletten Neuentwicklung. Die Stadt Neukirchen-Vluyn einigte sich mit den Eigentümern auf den Kauf der Immobilie mitsamt dazugehörigem Teilgrundstück. Nach Ansicht der Verwaltung steht das unansehnliche Haus einer ganzheitlichen Entwicklung des Bereichs im Weg. Bürgermeister Harald Lenßen unterschrieb am Mittwoch den Kaufvertrag für das Haus: „Wir wollen im Bereich der Kreuzung Hochstraße / Mozartstraße eine attraktive Eingangssituation für das Dorf Neukirchen schaffen. Der Erwerb des Hauses, für den wir bereits 2015 die notwenigen Mittel bereitgestellt hatten, war hierfür zwingend erforderlich. Nun kann auch dieses Grundstück den bisherigen Planungen entsprechend mit in die Neugestaltung einbezogen werden.“

Neugestaltung nun möglich


Dem Ankauf waren zahlreiche Gespräche und Verhandlungen vorausgegangen. Bei den bisherigen Planungen war stets die Option berücksichtigt worden, dass ein Ankauf durch die Stadt trotz der bislang unklaren Perspektive des Grundstücks eine weitergehende Gestaltung ermöglicht.
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1 Kommentar
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Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn | 27.08.2016 | 12:28  
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