Glatt wie Schnee - Untergründen im Herbst zuvorkommen

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Herbstlaub verdeckt möglicherweise Schlaglöcher und andere Hindernisse. Foto: Ursula Hickmann/ LK

Viele Pendler sind jetzt morgens und abends überwiegend im Dunkeln unterwegs. Zusätzlich zur eingeschränkten Sicht behindern die ersten Frost- und Nebeltage. Häufig unterschätzt wird dabei nicht selten die Glätte durch Laub oder jenen Schmutz, den Erntefahrzeuge verursachen.

Bei der Ernte vom Feld auf die Straße verschleppte Ackererde verwandelt eine Fahrbahn möglicherweise in eine Rutschbahn. „Nasse Erde kann genauso glatt sein wie eine schneebedeckte Fahrbahn“, sagt Eberhard Lang vom TÜV Süd. Die Reifen haben auf beiden Untergründen nur noch rund ein Fünftel der Haftung, die sie bei trockenem Asphalt bieten. Während jedoch bei Schnee recht vorsichtig gefahren wird, passen viele Fahrer die Geschwindigkeit auf verschmutzten Straßen kaum an.

Geschwindigkeit ist das Problem


Ähnlich rutschig wie Erde und Schnee ist nasses Laub. Jeder etwas kräftigere Tritt auf die Bremse ruft sofort das Anti-­Blockier-System (ABS) auf den Plan. Daher ist es nur sinnvoll, bei Herbstlaub auf der Straße das Tempo zu drosseln. So verdecken die Blätter möglicherweise Schlaglöcher, Steine und andere Hindernisse.

Was die die Fahrt anstrengender macht


Die Niederschlagsmengen sind statistisch im Oktober zwar deutlich niedriger als beispielsweise im Juni. Doch Dunkelheit und Scheibenwischerschlieren machen die Fahrt durch Niederschlagsgebiete dennoch anstrengender. Während des ersten Regens nach längeren Trockenperioden droht neben Aquaplaning noch ein Schmierfilm.
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