Update 2: Grillparty verzögerte Bombenentschärfung in Meerbeck

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Martin Ochmann und Uwe Palmroth (v.l.) vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf haben am Donnerstag, 12. Mai, erfolgreich in Moers-Meerbeck eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft. (Foto: pst)

Update 2:

Vorherige Luftbildaufnahmen hatten den Hinweis auf die englische Bombe der Bauart „General Purpose“ geliefert. Die Experten haben den Sprengkörper in rund fünf Metern unter der Erde gefunden. Der Kampfmittelräumdienst, so die Stadt Moers, habe den Zünder erst gegen 18 Uhr kontrolliert gesprengt und die Bombe entfernt. Vorher hatten Mitarbeitende der Stadt Moers, der Feuerwehr und der Polizei die Umgebung gesichert: "Leider wollten ein paar Anwohner im weiteren Bereich zuerst nicht ihre Grillparty unterbrechen und ins Haus gehen, was die Entschärfung verzögert hatte."

Update 1:

Die in Meerbeck entdeckte Fliegerbombe ist am späten Donnerstag-Nachmittag erfolgreich entschärft worden. "Alles gut gegangen. Der Zünder ist unschädlich gemacht und die Bombe ist entschärft", meldete die Stadt Moers am frühen Abend.

Ursprüngliche Meldung:

Am Donnerstagnachmittag findet voraussichtlich ab 16 Uhr in Moers-Meerbeck eine vorbereitende Maßnahme für die Bombenentschärfung in der Nähe des Friedhofs Galgenbergsheide statt. Die eigentliche Entschärfung ist für 17 Uhr geplant.

Gefunden wurde vom Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung eine Fünf-Zentner-Fliegerbombe. Zur Erläuterung des Plans: Die Anwohner im Radius 250 Meter müssen ihre Wohnungen verlassen. Die Anwohner im Radius 500 Meter müssen im Haus oder in der Wohnung bei geschlossenen Fenstern bleiben.

Die Satdt Moers empfiehlt folgende Verhaltensregeln:

Der Aufenthalt im Radius 250 Meter ist sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen untersagt.
Es ist zwingend erforderlich, dass Sie diesen Bereich bis spätestens 16 Uhr ausnahmslos verlassen. Hilfsbedürftige Kranke oder Behinderte, die beim Verlassen ihrer Wohnung keine Unterstützung haben, können ihre Abholung unter der Rufnummer 201-555 vereinbaren. Vor Verlassen der Wohnung sind Türen und Fenster zu schließen und wenn vorhanden, Rollladen herabzulassen.
Für den Fall, dass Ihnen während des Entschärfungszeitraumes keine Aufenthaltsmöglichkeit außerhalb der eingerichteten Gefahrenzonen zur Verfügung steht, können sich Betroffene in das Pfarrzentrum der kath. Kirchengemeinde St. Marien, Kirschenallee 50, begeben. Die Räume sind für Sie ab 14.30 Uhr bis zum Ende der Entschärfung geöffnet.

Im Radius 500 Meter ist jeder Aufenthalt im Freien untersagt. Innerhalb des Hauses halten sich die Bewohner ab 16 Uhr besser in Räumen auf, die der Fundstelle abgewandt sind. Wenn möglich ist der Aufenthalt im untersten Stockwerk zu nehmen. Fenster sind zu schließen.
Das Ende der Entschärfung wird durch Lautsprecherwagen durchgegeben, über Radio KW (UKW 91,7 MHZ) sowie im Internet auf der Webseite der Stadt Moers unter www.moers.debekanntgemacht.
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1 Kommentar
24.610
Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 12.05.2016 | 23:48  
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