„Viele kleine Sachen können etwas Großes bewegen"

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Mit dem Fahrrad zur Arbeit - für den langjährigen Moerser eine Selbstverständlichkeit.
 
Giovanni Rumolo ist als neuer Klimaschutzmanager der Stadt Moers seit August tätig. (Foto: Heike Cervellera)

Klimaschutz geht uns alle an. Und dennoch ist es für viele ein abstrakter Begriff. Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen und den Klimaschutz in Moers in Angriff zu nehmen, wurde eine neue Stelle erschaffen: Seit August gibt es in Moers einen Klimaschutzmanager.

Giovanni Rumolo hat seinen Bachelor of Science im Bereich Umwelt und Energie gemacht. Direkt danach hat er die Jobausschreibung von der Stadt Moers entdeckt, sich beworben und wurde genommen.

Bereits während seines Studiums war der sympathische Moerser als Werkstudent im Energiebetrieb und im Bereich Klimaschutz tätig. Der Berufswunsch hat sich auch erst spät entwickelt: Zwar war Rumolo schon als Kind immer gerne draußen, die Entscheidung für das Studium fiel jedoch erst nach dem Abitur. Er hatte sich verschiedene Studiengänge angeschaut und sich dann für das Studium an der Hochschule Rhein-Waal entschieden.

Seit August ist Rumolo dafür eingestellt, Moers klimafreundlicher zu machen. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und wird zu 85 Prozent durch das Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit über das Projekt „Nationale Klimaschutz Initiative“ getragen. Das Zentrale Gebäudemanagement, die Stadt Moers und ENNI beteiligen sich zudem an der Finanzierung. Daher ist Rumolo in den nächsten Monaten auch in allen drei Betrieben zuständig.

Die Aufgaben eines Klimaschutzmanagers


Die ersten zwei Monate war Rumolo im Rathaus: „Natürlich musste ich mich erstmal eingewöhnen. Mein Studium hat mich aber gut auf die Praxis vorbereitet. Dennoch bin ich gerade noch im Findungsprozess, denn die ersten sechs Monate werde ich alle drei Betriebe durchlaufen. Zuerst war ich im Rathaus, jetzt momentan bei der ZGM und ab Januar bei ENNI.“

Was genau macht ein Klimaschutzmanager denn alles?


Rumolo erzählt, dass er bei der Stadt insbesondere an der Entwicklung eines Flyers zum Thema Klimaschutz gearbeitet hat. Gerade so etwas ist für die Bevölkerung wichtig, da so einfach Tipps an den „Mann“ gebracht werden können. „Oftmals sind es viele kleine Sachen, die aber etwas Großes bewegen“, so Rumolo. So klärt er zum Beispiel auf, dass Kipp-Lüften weder für die Umwelt, noch für die Luft im Raum gut ist. Stattdessen rät er zum Stoß-Lüften: „So kommt auch wirklich neue Luft in den Raum und zudem ist es besser für die Umwelt.“
Zur Zeit ist Rumolo beim ZGM tätig. Dort kümmert er sich vor allem um Klimaschutzprojekte in Schulen. Auch hier gibt es viel zu tun: Ob Sanierungen oder Informationsveranstaltungen, Klimaschutz ist ein Thema, das alle bewegt. In den Schulen wird das Thema sogar in den Lehrplan integriert, um Schüler möglichst früh für die Thematik zu sensibilisieren.
Es gibt viel zu tun, das ist klar, aber Rumolo freut sich auf die neuen Herausforderungen. Seine Hauptaufgabe sieht er auch in der Öffentlichkeitsarbeit, denn „die beste Nutzertechnik bringt nichts, wenn der Nutzer nicht weiß, wie sie verwendet wird.“

Um hier anzusetzen, sind in Zukunft auch noch Vorträge geplant. Zudem stellt Rumolo klar: „Ich bin jederzeit ansprechbar für Fragen und Ideen.“ Er ist ein Moerser mit Herz und Seele und froh, jetzt eine Arbeit in Moers gefunden zu haben: „Ich wollte gern in Moers bleiben und kann jetzt als Moerser Bürger der Stadt etwas zurückgeben!“
Und wir können ihm alle dabei helfen. Zu erreichen ist Rumolo im Rathaus unter der Telefonnummer 02841/201543 oder der E-Mailadresse giovanni.rumolo@moers.de.
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2 Kommentare
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Torsten Richter-Arnoldi aus Hattingen | 14.11.2015 | 19:02  
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Sarah Dickel aus Moers | 14.11.2015 | 23:02  
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