Von Wilder Maus zu Kettenkarussell

Anzeige
Looping the Loop (Foto: privat)

Ab Freitag, 4. September, wird es wieder kunterbunt in Moers. Das größte Volksfest am Niederrhein startet mit zahlreichen Highlights - und sogar aktuelle Trends werden aufgegriffen.

Der September ist für die Moerser ein ganz wichtiger Monat. Und nicht nur für die Moerser. Denn dann verwandelt sich die Grafenstadt für fünf Tage zu „der Partymeile“ der Umgebung, so Michael Birr, Chef des Moerser Stadtmarketing, dem Veranstalter der Moerser Kirmes.

Und auch dieses Jahr warten wieder zahlreiche Attraktionen auf die Besucher. Das Kernthema des Stadtmarketings ist die Mischung aus Hightech mit traditionellen Kirmes-Elementen. Und auch dieses Jahr wird dieses Motto treffend umgesetzt.

Neben den Klassikern, wie ein Kettenkarussell, einem Riesenrad und einer Schiffschaukel wird es auch viele neue Fahrgeschäfte geben. Hier ist zum Beispiel der Bayern-Star zu nennen. Gebaut wurde das Kettenkarussell, welches die Besucher in 30 Meter Höhe befördert, 2015. Ebenfalls brandneu ist der „Freak“, der die Fahrgäste am Ende des Gelenkarms mit bis zu 130 Stundenkilometern in eine Höhe von 42 Meter durch die Luft schleudert. Auch zum Gruseln hat das Volksfest einiges zu bieten. Im „Magic House“ erwarten die Besucher 70 Effekte und einen Gang, den sie mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergessen werden.

Natürlich werden auch neue Trends auf der Moerser Kirmes aufgegriffen: „Wir beobachten das ganze Jahr über, was auf den anderen Volksfesten passiert und reagieren dann auch mit neuen Ideen. So gehen wir dieses Jahr zum Beispiel auf den Vegetarisch-/Vegan-Trend ein und haben einen komplett veganen Imbissstand. Zudem haben wir mit der ‚Fruchtfabrik‘ einen Stand, an dem Smoothies erhältlich sind“, erzählt Birr.

Für die ganz Kleinen gibt es eine eigene Kinderachterbahn, bei der sie ganz groß sein dürfen und alleine mitfahren können. Eine Besonderheit haben sich die Veranstalter wieder für den Beginn der Kirmes, am Freitag, 4. September, um 17 Uhr einfallen lassen: Wenn Bürgermeister Christoph Fleischhauer offiziell die Kirmes am Riesenrad eröffnet hat, werden wieder zahlreiche Knautschherzen unter die Besucher geworfen und mit etwas Glück, hat man ein Knautschherz mit Markierung gefangen und erhält einen Beutel voller Chips für Fahrgeschäfte und Imbissstände.

Bei all der Partylaune und der Schlemmerei darf natürlich die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Birr bestätigt, dass die Sicherheitsauflagen seit der Loveparade-Katastrophe 2010 erhöht wurden. Zur Security kommen noch Polizei, Feuerwehr und Erste Hilfe kommen dazu: „Insgesamt werden wir somit eine Vielzahl von Leuten im Einsatz haben und uns um die Sicherheit der Menschen kümmern.“ Somit steht einem bunten und lauten Volksfest nichts mehr im Wege. 203 Schausteller warten auf zahlreiche Kirmesgänger.
1
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.