"Ich hab sofort Blut geleckt"

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(Foto: Heike Cervellera)
Drei Fragen an Marc-André Ocklenburg

1 Wann und wie sind Sie zum Laufen gekommen?

2002 hat mich ein Freund überredet, mit ihm gemeinsam beim Essener Stadtlauf an den Start zu gehen. Von insgesamt 360 Teilnehmern habe ich dann den 192. Platz gemacht. Auch wenn das noch keine wirkliche Glanzleistung war, hatte ich sofort Blut geleckt und seitdem bin ich vom Läufervirus infiziert.

2 Was sind Ihre persönlichen Tipps für ein erfolgreiches Training, was Ihre nächsten Ziele?

Mir hat es schon am Anfang sehr geholfen, in einer Gruppe zu trainieren. Unmittelbar direkt nach dem Essener Stadtlauf habe ich mich nach einer Trainingsgruppe umgeschaut und diese im Team Essen 99, einem Ausdauersportverein, gefunden. Als mich Katja Nießen von der ENNI gefragt hat, ob ich das Laufteam der ENNI und des Wochen-Magazins unterstützen könnte, habe ich nicht allzu lange überlegen müssen. Mich hat es schon immer motiviert, in einer Gruppe zu laufen. Ideal sind um die zehn Läufer. Man sollte sich persönliche Ziele setzen und sich mit Freude auf Events vorbereiten. Genau den Spirit habe ich hier beim Training gespürt. Der Truppe wünsche ich sportlichen Erfolg bei den Läufen beim Schlossparklauf in Moers, dem Brunnenlauf in Sonsbeck, dem Donkenlauf in Neukirchen-Vluyn und dem Citylauf in Xanten. Die Verteidigung meines Titels in der 10-Kilometer-Wertung der ENNI-Laufserie ist eines meiner Ziele für dieses Jahr.

3 Wie oft ziehen Sie sich die Laufschuhe in der Woche an und welche anderen Sportarten betreiben Sie noch?

Fünfmal laufe ich in der Regel jede Woche, vor Wettkämpfen kommt mitunter ein weiterer Trainingstag hinzu. Und wenn ich dann neben meiner Arbeit als Entwicklungsingenieur und als Vater eines 14 Monate alten Sohnes noch Zeit finde, dann findet man mich in irgendwelchen Kletterwänden, im Wasser beim Schwimmen, auf der Straße beim Radfahren oder mit meiner Familie beim Wandern.


Marc-André Ocklenburg war am Mittwoch "Einpeitscher" des Enni-Wochen-Magazin-Teams. Mehr dazu hier.
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