Im Zeichen des Sports

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Die Volkstanzgruppe aus Seelow nahm extra den weiten Weg auf sich, um ihr Können zu präsentieren.

Was für ein Sport-Wochenende: Angelique Kerber gewinnt die Australien Open und die deutschen Handballer sind Europameister. Welchen besseren Rahmen kann es geben, um in Moers die Sportler des Jahres 2015 zu küren?

Die Ausgangsvoraussetzungen waren also mehr als perfekt und natürlich stand am vergangenen Freitag bei der SportGala im ENNI Sportpark Rheinkamp, die vom Stadtsportverband Moers organisiert wurde, auch das Halbfinale der deutschen Handballer im Mittelpunkt. So berichtete Moderator Dieter Könnes stets über die aktuellen Geschehnisse beim Halbfinale. Aber nicht nur der nationale Sport stand im Mittelpunkt, sondern insbesondere auch der lokale.

Nach der Begrüßung ehrte Bürgermeister Christoph Fleischhauer vier Personen für ihre besonderen Verdienste in der Sportführung. Neben dem abwesenden Bernhard Abel vom Kapellener TennisClub, wurden Wolfram Schlieder vom Turnverein Kapellen und Bettina Schrooten und Dietmar Weyers vom Freie Schwimmer Rheinkamp ausgezeichnet.

Während die Handballer beim Halbfinale in die Verlängerung gingen, wurde die erste Hauptehrung vorgenommen: Die Mädels vom Freie Schwimmer Rheinkamp gewannen als beste Mannschaft des Jahres 2015. Hannah Seifert, Schwimmerin, gestand gerührt: „Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet!“ Ehemaliger Trainer der Mädels, Dieter Frank kritisiert bei der Kürung, die nichtvorhandenen Trainingsmöglichkeiten: „Wir haben neuerdings mit dem ENNI Sportpark viel Wasser, aber leider nicht genug.“

Kunstrad oder Leichtathletik?


Während ein Zwischenruf bestätigte, dass die deutschen Handballer es ins Finale geschafft haben und ein spontaner Jubelapplaus ausbrach, folgten mehrere Tanzeinlagen, bevor es zur Ehrung der Sportlerin des Jahres 2015 kam. Hier war es am Ende ganz knapp: „Kunstrad oder Leichtathletik? Ästethik oder Kraft?“ fragte Dieter Könnes. Am Ende ging der erste Platz an Kunstradfahrerin Annika van Zütphen. Die 27-Jährige bezeichnete ihre Arbeit als guten Ausgleich zum Beruf. Ihr Ziel: „Die deutsche Meisterschaft, die im Oktober hier im ENNI Sportpark stattfindet, zu gewinnen“.

Die letzte Hauptehrung war sehr besonders. Von den vier Nominierten in der Kategorie „Sportler des Jahres 2015“ war nur einer selbst anwesend. Alle anderen waren in sportlicher Manier unterwegs. Der Gewinner war aber glücklicherweise da: Der Feldhockeyspieler Max Werner konnte den Pokal mit nach Hause nehmen. Sein Ziel: „Durch die Unterstützung, die ich als Sportsoldat bekomme, brauche ich neben dem Studium nicht zu arbeiten und kann zweimal am Tag trainieren. Mein Ziel ist Olympia 2020!“

Zuzutrauen wäre es ihm genauso wie den anderen Sportlern. Moers muss sich sportlich mit Sicherheit nicht verstecken und Claus Peter Küster, Fraktionsvorsitzender der Partei „Die Grafschafter“ bringt den besonderen Charakter der SportGala auf den Punkt: „Es ist eines der letzten Highlights im Jahr!“

Alle Fotos: Heike Cervellera
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