PBC Joker Kamp-Lintfort wahrt mit zwei Auswärtsremis die Chance auf die große Überraschung

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Pool-Billard – Zweitligaaufsteiger könnte den Durchmarsch schaffen

Diesmal stand das Wochenende ganz im Zeichen der Bundesliga, da alle anderen Mannschaften spielfrei waren, war somit lediglich die Erste des Jokers im Einsatz, die dabei zu schwere Auswärtsaufgaben im Berliner Raum zu erledigen hatte. Dabei traf man auf den PBC Wedding und den SV Motor Babelsberg auf zwei Mannschaften die noch dringend für den Klassenerhalt punkten mussten und Alles in die Waagschale warfen um den Joker bezwingen zu können. Doch der Aufsteiger aus der Zechenstadt konnte in beiden Partien ein 4:4 erkämpfen. Wobei in beiden Begegnungen aber auch der Sieg möglich gewesen wäre.

2. Bundesliga Nord - 11. Spieltag: PBC Wedding - PBC Joker Kamp-Lintfort 4:4

Beim PBC Wedding begann das gesamte Joker-Team sehr stark und die mitgereisten Fans konnten den Eindruck kriegen, dass es nach der Hinrunde ein klares 4:0 für ihre Mannschaft geben würde. Rüdiger Jesse führte im 14.1 klar gegen seinen Gegner mit 64:12 und seine Teamkollegen konnten in ihren Begegnungen jeweils den ersten Satz für sich entscheiden: Sascha Rath mit 4:2 im 10-Ball; Michael Poschmann mit 4:0 im 8-Ball und Nico Baumanns mit 4:0 im 9-Ball. Während Poschmann und Baumanns ihr Spiel weiter durchzogen und beide auch ihren zweiten Satz mit 4:1 gewinnen konnten und damit den Joker mit 2:0 in Führung bringen konnte riss bei den anderen Beiden der Faden. Sascha Rath verlor den 2. Satz etwas unglücklich mit 3:4 und irgendwie fand er nicht mehr zum gewohnten Spiel zurück, so dass auch der Entscheidungssatz mit 2:4 verloren wurde. Zudem musste Rüdiger Jesse die Stärke seines Gegners anerkennen; traf er doch mit Andre Lackner immerhin auf den amtierenden Deutschen Meister im 14.1. So ging die Partie mit 90:125 verloren und zur Pause stand es 2:2.

In der Rückrunde gab es dann vier hart umkämpfte knappe Spiele zu sehen: Im 9-Ball konnte Michael Poschmann seine gute Tagesform unterstreichen und siegte in Satz Nr. 1 mit 4:1. Nachdem es im 2. Satz plötzlich gar nicht mehr lief und dieser 0:4 verloren wurde, fing sich der Joker Spieler wieder und holte sich den Entscheidungssatz mit 4:2. Sascha Rath gewann ein enges 14.1 knapp mit 125:119 und sorgte damit für das 4:2. Damit hatte der Joker schon einen Punkt sicher und Hoffnung keimte auf den Dreier holen zu können. Aber es sollte diesmal nicht sein. Nico Baumanns lieferte sich eine spannende 8-Ball Partie mit Lackner. Nach 4:1 und 1:4 in den ersten beiden Sätzen musste Satz 3 entscheiden, den der Joker-Spieler leider nach einer verschossenen Acht beim Stande von 3:2 doch noch mit 3:4 abgeben musste. Zudem wollte es für Rüdiger Jesse an diesem Tag nicht laufen. Im 10-Ball holte er sich zwar noch den ersten Satz nach 0:3-Rückstand mit 4:3. Danach gingen aber die anderen beiden Sätze mit 0:4 und 1:4 verloren. Damit war das Endergebnis von 4:4 perfekt.

2. Bundesliga Nord - 12. Spieltag: SV Motor Babelsberg - PBC Joker Kamp-Lintfort 4:4

Am Sonntag stand dann das zweite Spiel des Wochenendes an. Diesmal beim SV Motor Babelsberg. Wie am Vortag sollte es wieder ein 4:4 geben. Erneut verlief die Partie ein wenig unglücklich für den Joker, denn zwei knappe Begegnungen gingen an den Gegner und verhinderten den Auswärtssieg.

In der Hinrunde zeigte Nico Baumanns sein gewohntes Spiel; lies im 9-Ball seinen Gegner keine Chance und siegte mit 4:2 und 4:0. Gut lief es auch im 14.1 für Sascha Rath, der klar mit 104:25 führte dann aber lange warten musste, weil sein Gegner auf 104:70 herankam, ehe der Joker-Spieler die Gelegenheit bekam die letzten 11 Bälle zum Sieg zu machen. So stand es 2:0 für die Lintforter. Im 8-Ball startete Michael Poschmann wieder gut und holte sich Satz Nr. 1 mit 4:1, verlor dann aber den 2. Satz mit 1:4. Ein verschossener Ball im letzten Satz beim Stande von 3:2 brachte dann die Entscheidung und der Satz ging noch mit 3:4 verloren. Rüdiger Jesse verlor dann noch sein 10-Ball-Spiel mit 3:4 und 2:4, so dass es zur Pause 2:2 stand.

Umkämpft war dann auch die Rückrunde. Im 9-Ball verlor Michael Poschmann zunächst den ersten Satz etwas unnötig mit 3:4. Im zweiten Satz war dann die Luft raus und es gab ein 0:4. Damit war der Joker 2:3 zurück. Im 10-Ball starte Sascha Rath stark; holte sich Satz 1 mit 4:0, verlor dann den 2. Satz mit 2:4, war dann aber im Entscheidungssatz zur Stelle und glich mit 4:1 im Gesamtstand zum 3:3 aus. Nico Baumanns hatte es dann in der Hand den Joker in Führung zu bringen. Im ersten Satz lief es gar nicht für den Joker-Spieler und dieser ging mit 0:4 verloren. Doch er kämpfte und gewann den 2. Satz mit 4:2. Pech dann beim Stande von 3:2 im Entscheidungssatz. Beim Break viel die Weiße und anschließend ließ Baumann´s Gegner ihn nicht mehr an den Tisch: 3:4 und wieder war eine enge Partie zu Ungunsten des Jokers ausgegangen. Damit stand es plötzlich 3:4 und Rüdiger Jesse musste sein 14.1 gewinnen um einen Punkt zu retten. Was dem Joker-Spieler auch gelang. Dabei hatte er lange Zeit klar gegen seinen Gegner geführt und nur noch 19 Bälle zum Sieg gebraucht. Doch sein Gegner lies den Joker Spieler einfach nicht an den Tisch und erst beim Stande von 106:106 durfte er wieder ran. Ein starker lange schwierige Kombi brachte den Einstieg ins Break und damit den 115:106-Sieg.

Mit diesen beiden Punkten liegt die Mannschaft vor dem letzten Doppelspieltag am 27.und 28.5.2017 als Neuling weiterhin sensationell auf den 2. Tabellenplatz, da auch die Konkurrenz am Wochenende Punkte abgab. Der Rückstand auf den Tabellenführer beträgt lediglich zwei Punkte und dieser muss am letzten Spieltag zum Joker. Damit kann der Joker mit zwei Heimsiegen das große Wunder schaffen: den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Und bisher hat man zu Hause alle Spiele gewonnen…
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