„Adieu Flugsaison 2016“ - November zeichnet sich für die Segelsportfreunde nicht gerade durch gute Thermik aus

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Über den Wolken von Duisburg lässt es sich genießen, und manches Mal trifft man andere Luftschiffe. Foto: privat
 

Leider ist es wieder soweit und die Pilotinnen und Piloten des Vereins für Segelflug Krefeld e.V. (VfS Krefeld) beziehen sozusagen das Winterquartier auf dem Egelsberg. Grund hierfür sind die zunehmend kalten und „kurzen“ Tage ohne Thermik, welche die Jahreszeit ab November prägen. So war es auch für die Segelflieger Zeit, die Flugsaison 2016 zu beenden.

Nach einer außerordentlich erfolg- und erlebnisreichen Flugsaison 2016 waren doch einige VfS-Pilotinnen und Piloten erforderlich, um alle sechs Segelflugzeuge des VfS Krefeld auseinander zu bauen (Fachleute sprechen vom „Abrüsten“) und in die langen weißen Anhänger zu packen. Diese wiederum hatten eine gründliche Wäsche nötig, bevor das gesamte Equipment im Hangar auf dem Krefelder Egelsberg zentimetergenau verstaut werden konnte.
Außerdem wurde natürlich gleich mit den Wartungs- und Pflegearbeiten an den Flugzeugen und Geräten begonnen. Ähnlich wie bei den „großen Airlinern“ gibt es auch für jedes Vereinsflugzeug einen detaillierten Wartungs- und Instandhaltungsplan. In der zertifizierten Vereinswerkstatt werden diese Pläne in den kommenden Monaten Schritt für Schritt durch das gut ausgebildete technische Vereinspersonal minutiös abgearbeitet. Dabei erfolgt jeweils zuerst eine gründliche Inspektion, an die sich, wenn nötig, kleinere Reparaturen anschließen. Danach folgen intensive Pflegearbeiten insbesondere der empfindlichen Lackoberflächen. Schließlich soll alles zur nächsten Flugsaison ab März 2017 wieder tipp topp bereitstehen.

Vorbereitung auf die Pilotenprüfung


Parallel zu den Arbeiten an den Flugzeugen und Geräten erhalten alle Flugschüler bis März an jeweils drei Stunden sonntags einen umfassenden theoretischen Unterricht in allen für die Flugausbildung erforderlichen Fächer. Als Vorbereitung auf die theoretische Pilotenprüfung ist dieser Unterricht eine wesentliche Voraussetzung. Die Fluglehrer bieten diese optimale Unterstützung im Winter ehrenamtlich an, sodass niemand in den Sommermonaten aufs Fliegen verzichten muss.
Ganz aufs Fliegen brauchen die VfS-Pilotinnen und Piloten jedoch auch im Winter nicht zu verzichten. So stehen das viersitzige Sportflugzeug vom Typ „DR 300“ und das zweisitzige Ultraleichtflugzeug vom Typ „FK 9 Mark IV“ des VfS Krefeld noch einige Zeit für schöne Flüge in der kalten Jahreszeit zur Verfügung. Die Möglichkeiten und Flugerlebnisse sind dabei auch im Winter interessant und erlebnisreich. Herrliche Impressionen und faszinierende Eindrücke bei tief stehender Sonne, bei Besuchen auf anderen Flugplätzen oder zum Beispiel bei Begegnungen mit Luftschiffen oder Ballonen sind durchaus möglich.

Der Spaß geht auch im Winter weiter


Auch wenn die Flugsaison bis auf die Sparten Motor- und Ultraleichtflug nun bis März zu Ende gegangen ist, treffen sich die VfS-Mitglieder regelmäßig samstags von circa 14 bis 17 Uhr in der Vereinswerkstatt im Hangar auf dem Egelsberg. Hier können Interessierte gerne vorbeischauen, um sich über den Flugsport und das VfS-Vereinsleben zu informieren. Vielleicht ist dies der erste Schritt, sich selbst den Traum vom Fliegen zu ermöglichen. Informationen zur Flugausbildung, die schon ab 14 Jahren oder auch noch im Rentenalter möglich ist, oder zum Vereinsleben gibt der VfS Krefeld. Für persönliche Informationen stehen Ansgar Heitkamp, Tel. 02151/565494, und Thomas Wiehle, Tel. 02845/4223, zur Verfügung.
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