45. Adventsbasar in St. Gereon wieder ein voller Erfolg

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Pfr. Burkhard Hoffmann bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste
 
Das Basarteam von links: Katharina Niemeyer, Anne Blasberg und Barbara Thomas

Erlös von über 12.000 Euro kann wieder zugunsten der „Hilfe für Kolumbien“ überwiesen werden

Auch der 45. Adventsbasar der Pfarrgemeinde St. Gereon, der am 2. und 3. Dezember im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus stattfand, war wieder ein voller Erfolg. Dank der zahlreichen Besucherinnen und Besucher, des umfangreichen Angebots, der großen Zahl an engagierten Helferinnen und Helfer sowie der zusätzlichen Spenden, können 12.000 Euro den Schwestern „vom armen Kinde Jesu“ in Kolumbien überwiesen werden. Mit diesem Erlös werden weiterhin die caritative Arbeit der Schwestern – und hier insbesondere der Betrieb von Kindergärten, Schulen und Ausbildungsbetrieben in Kolumbien – unterstützt.

Pfarrer Burkhard Hoffmann konnte bei der Eröffnung des Adventsbasars eine große Anzahl von Gästen begrüßen. Unterstützt wurde er dabei musikalisch vom Männerchor „MGV Harmonie“. Gleichzeitig dankte er dem Basarteam um Barbara Thomas, Katharina Niemeyer und Anne Blasberg sowie den vielen Helferinnen und Helfern für ihren ehrenamtlichen und damit unentgeltlichen Einsatz. Ohne dieses Engagement, das man in Stunden kaum berechnen könne, sei dieser Basar, der vor 45 Jahren von Margret Jenniches initiiert worden sei, gar nicht möglich. Im Übrigen wies Pfr. Hoffmann darauf hin, dass jeder Euro, den die Schwestern aus dem Erlös des Basars für ihre Projekte erhielten, als Eigenkapital zähle. Denn nur wenn man bei Hilfsprojekten einen bestimmten Prozentsatz an Eigenmittel habe, könne man zusätzliche Gelder beispielsweise von kirchlichen Hilfswerken wie Adveniat oder Misereor bzw. vom Entwicklungsministerium bekommen.

Erfolg nur möglich durch ehrenamtliches Engagement

„Ohne das großartige Engagement unserer mehr als 60 freiwilligen Helferinnen und Helfer – darunter auch zahlreiche Messdiener –, die sowohl im Vorfeld als auch an den beiden Tagen des Basars an den Verkaufsständen, in der Küche, an der Kuchen- und Getränketheke, beim Losverkauf und der Preisausgabe tätig waren, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, unterstrich auch Barbara Thomas, Sprecherin des Basarteams, bei ihren Dankesworten. „Andererseits macht dieses Engagement aber auch sehr viel Freude“, ergänzte Anne Blasberg, „da hier in ein großartiges Team zusammenarbeitet, das mit großem Elan und Ideenreichtum im Einsatz ist.“

So habe beispielsweise allein das „Grünteam“ in der Woche vor dem Basar für das Binden und Dekorieren der Adventskränze und die Gestaltung der Gestecke mindestens 120 Stunden investiert. Hinzu kämen die vielen Stunden, die von den freiwilligen Helfern für den Auf- und Abbau des Adventdorfes erbracht worden seien. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Frauen, die im Vorfeld Kuchen, Torten und Plätzchen gebacken oder die das ganze Jahr über Schmuck, Filzaccessoires und Holzartikeln gebastelt, Socken, Schals und Mützen gestrickt sowie Essig und Öle, köstliche Marmelade und Brot im Glas, hergestellt hätten.

Allein der Basar erbrachte 11.000 Euro

Nach dem Abbau des Adventdorfes noch am Sonntagabend gab es wieder zufriedene Gesichter bei den Helfern, als „Schatzmeisterin“ Katharina Niemeyer den vorläufigen Erlös des Basars bekanntgab. So erbrachte allein das Basarwochenende wieder rund 11.000 Euro. Mit anderen Worten: Der Besuch des Basars von St. Gereon am ersten Adventwochenende ist auch im nächsten Jahr ein Muss. Nicht nur wegen des reichhaltigen Angebots, sondern auch wegen der vielen zwischenmenschlichen Beziehungen die man knüpfen kann. Und darüber hinaus trägt jeder Euro dazu bei, dass die Schwestern vom armen Kinde Jesu in Kolumbien ihre sozialen Projekte weiter vorantreiben können.

Dank an die drei „Kaczmareks“ und den neuen Hausmeister

ei einem Glas Bier, Cola oder Wasser wurde das Basarwochenende am Sonntagabend in froher Runde beendet. Barbara Thomas dankte nochmals allen für ihren großartigen Einsatz. Dabei unterstrich sie das besondere Engagement des neuen Hausmeisters Markus Jöbstl. Aufgrund seiner jahrelangen ehrenamtlichen Aktivitäten in der Pfarrgemeinde sei es geradezu ein Glücksfall, dass er nunmehr diese Aufgabe übernommen habe. Ein weiterer Dank galt natürlich auch den drei „Kaczmareks“, Hans Thielen, Achim Mathyschok und Eugen Tinschert für ihren besonderen Einsatz. „Unsere ehrenamtlichen Hausmeister sind im Pfarrer-Franz-Boehm-Haus immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, betonte Barbara Thomas. „Und sie werden ständig gebraucht.“
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