Altstadt und Haus Bürgel präsentieren sich am Tag des offenen Denkmals

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Bürgermeister Daniel Zimmermann eröffnet den Tag des offenen Denkmals am neuen Altstadtmodell am Alten Markt. (Foto: Birte Hauke)

Mit dem neugestalteten Alten Markt besinnt sich Monheim auf seine jahrhundertealte Geschichte. Das historische Kopfsteinpflaster bringt die umgebenden alten Fassaden nun noch besser zur Geltung und macht neugierig auf die Geschichten alter Gebäude im gesamten Stadtgebiet. Am Sonntag, 10. September, öffnen sich nun wieder Türen und Tore zahlreicher spannender Orte. Unter dem Motto „Macht und Pracht“ präsentiert sich beim Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr in diesem Jahr neben Haus Bürgel auch wieder die Altstadt.

In der Altstadt sind zum Beispiel die Alte Feuerwache, Evangelische Altstadtkirche, Kirche St. Gereon, Marienkapelle, Pfannenhof, Schelmenturm und Zollhaus zu besichtigen. Um 13 Uhr eröffnet Bürgermeister Daniel Zimmermann die Veranstaltung am neuen Altstadtmodell am Alten Markt. Im Anschluss werden den ganzen Nachmittag lang kostenfreie Spaziergänge und Führungen für die ganze Familie angeboten, unter anderem mit der Bauforscherin Maren Lüpnitz und MonGuide Willi Bolten.

Historisches Erlebnis

„Monheim fußt auf vielen alten Mauern. Wir haben durchaus auch „Macht und Pracht“ zu bieten – oft setzen wir dem aber auch ebenso hochinteressante architektonische Nüchternheit entgegen“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann. Er lädt alle Bürger ein, am Tag des offenen Denkmals Menschen zu begegnen, die sich privat oder bei der Stadtverwaltung für den Schutz, Erhalt und Erlebniswert geschichtlicher Bauten engagieren: „Machen Sie Ihren Besuch in der alten Freiheit Monheim zu ihrem ganz eigenen historischen Erlebnis!“ An der Kapellenstraße 40 können Interessierte zwischen 13 und 15 Uhr die Wohn- und Verwaltungsgebäude der ehemaligen Krautfabrik der Familie Gethmann erkunden. Nach Schließung der Fabrik, die vor allem Rübenkraut als Brotaufstrich herstellte, wurden die Gebäude an einen metallchemischen Betrieb verpachtet. Seit 1988 beherbergen die ehemaligen Fabrikhallen das soziokulturelle Zentrum Sojus 7. Laura Siebert vom städtischen Bereich Stadtplanung und Bauaufsicht steht vor Ort Rede und Antwort.
Ein Stück weiter die Straße hoch zeigt das Deusser-Haus von 11 bis 18 Uhr die Sonderausstellung „Schätze aus dem Fundus“. Im Garten können Besucher Handwerkern bei der Arbeit zusehen, dem Richrather Shanty Chor lauschen und frisches Brot aus dem Backhaus genießen.
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Joachim H. Hartung aus Monheim am Rhein | 05.09.2017 | 13:41  
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