„Mit Herz und K(n)opf“ – Virtuoses Akkordeon in der Marienkapelle

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Monheim am Rhein: Marienkapelle |

81. Klangwellenkonzert mit Akkordeon-Virtuose Filip Erakovic am 3. Juli um 16Uhr


Unter dem Motto „Mit Herz und K(n)opf“ lädt der Marienkapellenverein am Sonntag, den 3. Juli 2016, um 16 Uhr, zum 81. Konzert „Klangwellen 714“ in die altehrwürdige Marienkapelle, An d’r Kapell, in Monheim am Rhein, ein. Hier kann man den mehrfach preisgekrönten Akkordeon-Virtuose Filip Erakovic mit seinen „atemberaubend schnellen Finger, der blinden Vertrautheit mit seinem Instrument und seinem traumwandlerischen Gespür für Dynamik“ – so die Westfälischen Nachrichten – erleben. „Ein Akkordeon in dieser Perfektion ist nur sehr selten als Soloinstrument zu hören“, ist Hans Schnitzler, der Vorsitzende des Marienkapellenvereins überzeugt.

„Der gebürtige Serbe Filip Erakovic brillierte an seinem Instrument. Mit ihm schien er verwachsen zu sein.“ So die Stimmen nach einem Konzert von Filip Erakovic .
Von wegen „Quetschkommode“ oder „Schifferklavier“: Filip Erakovic spielt Bajan, die osteuropäische Form des chromatischen Knopfakkordeons – und wie er das spielt! Egal, ob er „Alte Meister“ wie Bach, Scarletti, Tschaikowsky interpretiert oder Zeitgenössisches – der 25-Jährige beherrscht die Genres meisterhaft.

Der Bajan hat viele verschiedene Register, verfügt über vier Oktaven und kann andere Instrumente (Orgel usw.) hervorragend imitieren. Die technischen Möglichkeiten eines Bajans sind fast unbegrenzt. Filip Erakovic beherrscht die über 100 Knöpfe für jede Hand absolut virtuos. Er spielt in der Marienkapelle Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Erik Satie und den modernen Komponisten Magnus Lindberg, Finnland sowie Dmitri Kourlianski, Russland.

Das musikalische Talent wurde dem 1988 im serbischen Sabac geborenen Filip Erakovic quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater ist Hochschulprofessor für Akkordeon. Kein Wunder also, dass sich Filip schon sehr früh für sein in der Klassik zunehmend selten gewordenes Instrument entschied. Nach Abschluss des Musikgymnasiums in Smederevo begann er 2007 sein Studium an der Essener Folkwang-Musikhochschule. Die Karriere des jungen Musikers zeigt kontinuierlich steil nach oben. Er nahm bereits an vielen Meisterkursen teil, unter anderem auch bei Teodoro Ancelotti, Vladimir Murza, Anatolij Kusjakov sowie Radomir Tomic und erspielte sich mit seinem Akkordeon Preise in ganz Europa. Im Advent 2010 erlebte ihn mit seinem Knopfakkordeon ein Millionenpublikum bei der Übertragung des WDR-Weihnachtskonzertes aus der Soester Wiesenkirche. In 2012 begeisterte er im Rahmen der Konzertreihe „Best of NRW“ in ausgesuchten Konzertstätten.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Das nächste Konzert findet am Sonntag, dem 7. August 2016, statt. Dann präsentiert der Marienkapellenverein zum Thema “Nuits napolitaines – Eskapaden am Konzertharmonium“ Christoph Lahme am Harmonium
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